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Trinkwasser-Mangel, Smog, Feinstaub

So verschmutzt ist Chinas Umwelt

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Menschen mit Atemschutzmaske in Peking (Bild vom Januar 2014).

Peking - Chinas Umweltprobleme trüben die Reise-Freude in das faszinierende Land: Im ganzen Land sind Bürger verheerender Wasserverschmutzung und Feinstaub-Belastung ausgesetzt.

China ringt mit einer gewaltigen Umweltverschmutzung. Die Regierung hat den Schutz der Umwelt zu einem Thema der nationalen Sicherheit erklärt, die Probleme sind gravierend.

Im vergangenen Jahr haben nur 3 von 74 Großstädten den staatlichen Standard für gute Luft eingehalten. In der Hauptstadt Peking leiden die Bürger fast jeden Tag an einer gefährlich hohen Feinstaub-Konzentration. Nach Zahlen der US-Botschaft hatten sie in den vergangenen sechs Jahren nur 25 gute Tage nach US-Gesundheitsmaßstäben. Zudem bläst die Volksrepublik weltweit am meisten klimaschädliches CO2 in die Luft.

Auch die Schadstoff-Belastung des Bodens ist verheerend: Rund ein Fünftel von Chinas Agrarland ist verseucht. 19,4 Prozent der Agrarfläche sind laut Umweltschutzbehörde vor allem mit Kadmium, Nickel und Arsen kontaminiert. Zwischen 2005 und 2013 hatte die Behörde die Qualität des Bodens in China untersuchen lassen, aber dann die Ergebnisse zum Staatsgeheimnis erklärt. Erst unter öffentlichem Druck wurde vergangene Woche ein Teil der Ergebnisse veröffentlicht. Aber die Behörde verschweigt noch immer, welche Orte besonders stark vergiftet sind, so dass sich Bürger nicht schützen können.

Ein großes unmittelbares Problem für Touristen ist der Zugang zu Trinkwasser: Die Hälfte der größten Seen Chinas ist verschmutzt, wie aus dem Jahresbericht des Umweltministeriums für 2011 hervorgeht. Laut der rund 4700 staatlichen Messstationen steht es um das Grundwasser noch schlechter. 55 Prozent der Messwerte sind „relativ schlecht“ oder noch schlechter. Etwa die Hälfte der ländlichen Bevölkerung hat laut Greenpeace keinen Zugang zu Trinkwasser, das internationale Standards erfüllt.

dpa

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