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Zahl der Ausländer gestiegen

Wiesbaden - Erstmals seit fünf Jahren ist die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer wieder gestiegen. Ende 2010 waren es rund 6,75 Millionen Menschen.

Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, entspricht das einem Zuwachs von etwa einem Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Der Hauptgrund für den Anstieg sei die Zuwanderung, erklärte das Bundesamt. Geburtenanstieg und ein Rückgang der Abwanderung spielten eine geringere Rolle. Obwohl die türkische Bevölkerung um fast 29.000 Personen geschrumpft ist, stellt sie nach wie vor größte Gruppe dar.

Jeder vierte Ausländer in Deutschland hat einen türkischen Pass. Die größten Zuwächse verbuchten Rumänien (21.600), Polen (20.900) und Bulgarien (13.000). 36 Prozent der Ausländer in Deutschland kommen aus EU-Ländern, 29 Prozent aus den Beitrittskandidaten (Türkei, Kroatien, Mazedonien, Montenegro). 15 Prozent stammen aus dem Rest Europas, 12 Prozent aus Asien. Aus Afrika (4 Prozent) und Amerika (3 Prozent) stammen die wenigsten Ausländer. Insgesamt sind 188 der 192 UN-Länder sind in der Bundesrepublik vertreten.

dapd

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