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Wulff feiert Sommerfest und Abschied

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Das Sommerfest in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin gerät zum Abschiedsfest für Christian Wulff, der am Mittwoch Bundespräsident werden will.

Berlin - Präsidentschaftskandidat Christian Wulff feiert ein Sommerfest in der niedersächsischen Landesvertretung. Das Fest steht im Zeichen des Abschieds, weil Wulff Bundespräsident werden will.

Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (CDU) hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) am Montagabend in Berlin das Sommerfest der niedersächsischen Landesregierung eröffnet. Der Andrang war mit mehr als 3500 Gästen riesig, weil die Party eine Art Abschied von Niedersachsens Ministerpräsident Wulff sein dürfte. Der 51-Jährige will an diesem Mittwoch zum Bundespräsidenten gewählt werden. Wulff kam mit seiner Ehefrau Bettina gut gelaunt zum Fest in die Landesvertretung nach Berlin. Die 36-Jährige, die am Mittwoch die “First Lady“ Deutschlands sein kann, wollte von steigender Nervosität nichts wissen. “Heute Abend genieße ich dieses Fest, bei dem so viele Menschen zusammenkommen. Ich mache mir über den Mittwoch noch nicht so viele Gedanken“, sagte Bettina Wulff der Nachrichtenagentur dpa. Sie trug ein enges schwarzes Kleid mit Chiffon-Oberteil, so dass ihr Tattoo am Oberarm noch zu sehen war.

Auch Wulff betonte, bislang sei kaum Zeit geblieben, eine gemeinsame Zukunft in Berlin zu planen. “Die Frage, wo wir wohnen werden, ist noch nicht entschieden“, sagte der Präsidentschaftskandidat von Union und FDP. “Die Auswirkungen für meine Frau sind größer als für mich, weil sie ihren Beruf aufgibt.“ Wulff will bei seinen Amtspflichten auch nicht auf seine Gattin verzichten. “Meine Frau würde mich sicher bei einigen Auslandsreisen begleiten.“ Seine Kinder hatte das Paar nicht zum Fest mitgebracht. Wulffs Konkurrent ist der 70 Jahre alte EX-DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck, der von SPD und Grünen nominiert wurde. Chancenlos ist die Kandidatin der Linken, Lukrezia Jochimsen.

dpa

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