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Wowereit: Schutz für Homosexuelle im Grundgesetz

wowereit
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„Ich bin schwul - und das ist auch gut so!“ Regierende Bürgermeister von Berlin , Klaus Wowereit

Berlin - Gleichheits-Artikel für Homosexuelle im Grundgesetz: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit ( SPD ) sprach sich jetzt auch für die Änderung des Grundgesetzes aus.

Verfassungen anderer EU-Länder enthalten bereits den Grundsatz, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf. Dies ist auch in der geplanten EU-Verfassung vorgesehen. Auch das Berliner Abgeordnetenhaus votierte jetzt dafür und beschloss eine Bundesratsinitiative zur Ergänzung des Grundgesetzartikels 3. In der Berliner Landesverfassung gibt es bereits seit 1995 einen entsprechenden Passus.

Er solidarisiere sich ausdrücklich mit diesen Initiativen, sagte Wowereit in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa aus Anlass der Straßenparade zum Christopher Street Day in Berlin an diesem Samstag. Zwar sei das Lebenspartnerschaftsgesetz der rot- grünen Bundesregierung ein Meilenstein gewesen, sagte Wowereit. Aber auch in der übrigen Gesetzgebung sei immer noch einiges zu verbessern. “Ich denke da an verschiedene Aspekte der Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe, beispielsweise in steuerlicher Hinsicht oder im Adoptionsrecht“, sagte Wowereit, der sich zu seiner Homosexualität bekennt.

Aufklärung schon im Kindergarten

Er sprach sich außerdem auch für eine bessere Aufklärung über Homosexualität im Elternhaus sowie in Schulen und auch in Kindergärten aus, wie sie gerade der Filmemacher Rosa von Praunheim gefordert hat. “Diese Forderung ist im Sinne einer Erziehung zu Toleranz und Liberalität, wie wir sie anstreben.“ Grundsätzlich dürfe das Thema Homosexualität kein Tabuthema sein.

dpa

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