Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Großartig“

Weißes Haus überrascht mit Reaktion auf Merkels Bierzeltrede

White House Press Secretary Sean Spicer holds the daily briefing
+
Sean Spicer.

Nach dem G7-Gipfel scheint das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA auf einem Tiefpunkt. Doch Trumps Sprecher lobt es in den höchsten Tönen - und seinen Chef dazu.

Washington - Das Weiße Haus hat einen Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bestritten. Die Äußerungen Merkels, dass die Europäer ihr Schicksal nun "wirklich in die eigene Hand nehmen müssen", bezeichnete Präsidentensprecher Sean Spicer am Dienstag in Washington als "großartig". Sie entsprächen genau dem, "was der Präsident gefordert hat". Spicer bewertete die Äußerungen Merkels als Beleg dafür, dass Trump "Ergebnisse erzielt".

Der Sprecher verwies auch darauf, dass die Kanzlerin die fortdauernde Freundschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten unterstrichen hatte. Die Beziehung zwischen Trump und Merkel beschrieb er als "ziemlich unglaublich" (“fairly unbelievable“), sie kämen "sehr gut" miteinander aus. Trump respektiere die Kanzlerin und sehe Deutschland wie das übrige Europa als Verbündeten.

Merkel hatte nach dem als enttäuschend gewerteten Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) auf Sizilien auch gesagt: "Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt."

Im Gegensatz zur jetzigen offiziellen Auslegung durch das Weiße Haus waren diese Äußerungen in den vergangenen Tagen in beiden Ländern weithin als deutliche Kritik an der Trump-Regierung gedeutet worden.

Der US-Präsident hatte zudem nur Stunden zuvor seine massive direkte Kritik an Deutschland auf Twitter erneuert und abermals den hohen deutschen Handelsüberschuss und die zu geringen Verteidigungsausgaben angeprangert. - und fügte hinzu: "Sehr schlecht für die USA. Das wird sich ändern."

afp

Kommentare