Kreml warnt vor zu hohen Erwartungen

Russland: Waffenruhe in Syrien ist "instabil"

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Seit Freitagabend herrscht in Syrien zwischen den Bürgerkriegsparteien eine instabile Waffenruhe.

Moskau - Russland hat nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Bürgerkriegsland Syrien vor überzogenen Erwartungen gewarnt.

 „Es war klar, dass es nicht leicht wird“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. Das Wichtigste sei aber, dass überhaupt eine Vereinbarung getroffen worden sei. „Der Prozess ist angelaufen. Die Präsidenten Russlands und der USA haben von Beginn betont, dass eine Waffenruhe nicht leicht zu erreichen sein wird - im Zusammenhang mit der komplexen Lage in Syrien und der Region“, sagte der Vertraute von Präsident Wladimir Putin der Agentur Interfax zufolge.

Vor dem Hintergrund angeblicher Verstöße gegen die Waffenruhe rief Peskow dazu auf, mit solchen Vorwürfen „vorsichtig“ zu sein. „Die Lage ist instabil“, sagte der Kreml-Sprecher. Moskauer Medien zufolge hatte Saudi-Arabien der Regierung in Damaskus und ihren russischen Verbündeten Verstöße gegen die Waffenruhe in Syrien vorgeworfen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte bei einem Telefonat mit seinem US-Amtskollegen John Kerry vor „Provokationen“. Lawrow sei sich mit Kerry darüber einig gewesen, dass Mitteilungen über angebliche Verstöße gegen die Waffenruhe in Syrien genau nachweisbar sein müssten, sagte Russlands Chefdiplomat einer Mitteilung zufolge.

dpa

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