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UN-Klimagipfel in Bonn

„Fauler Zauber“: Darum gehen Klimaschützer auf die Straße

Kondensstreifen am Himmel: Die Demonstranten forderten u. a. den Einschluss des Flugverkehrs in das Pariser Abkommen.
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Kondensstreifen am Himmel: Die Demonstranten forderten u. a. den Einschluss des Flugverkehrs in das Pariser Abkommen.

Am Rande des UN-Klimagipfels in Bonn gingen erneut Tausende Demonstranten auf die Straße: Erneuerbare Energien und bessere Technologien würden nicht reichen - es müsse auch „industriell abgerüstet werden“.

Bonn - Zur Halbzeit der UN-Klimakonferenz sind am Samstag in Bonn erneut tausende Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Polizei vom Nachmittag blieben die Proteste friedlich. Einer der beiden Demonstrationszüge startete nach Angaben der Veranstalter mit rund 2000 Teilnehmern passend zum Beginn der Karnevalssaison im Rheinland um 11.11 Uhr unter dem Motto "Schluss mit dem faulen Zauber". 

UN-Klimagipfel: Demonstranten fordern industrielle Abrüstung

Die Demonstranten forderten Einsatz für globale Klimagerechtigkeit, den Stopp der Zerstörung von Lebensgrundlagen, einen verbindlichen Fahrplan für den Kohleausstieg sowie den Einschluss des Flugverkehrs in das Pariser Abkommen. Werner Rätz vom globalisierungskritischen Bündnis Attac forderte insbesondere die Industriestaaten auf, "industriell abzurüsten". Erneuerbare Energien und bessere Technologien würden für die nötigen CO2-Minderungen nicht ausreichen. 

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Zu den Protestaktionen riefen die Bündnisse "No Climate Change" und "Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn" auf. Sie werden unterstützt von regionalen und bundesweiten Initiativen sowie von Parteien teils aus dem linken Spektrum. Bereits kurz vor Beginn des Bonner UN-Klimagipfels hatten am vergangenen Samstag nach Veranstalterangaben 25.000 Menschen für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung demonstriert. Die Weltklimakonferenz endet voraussichtlich am kommenden Freitag.

AFP

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