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Teilnehmer unzufrieden mit Politik

Umfrage sieht Merkel im Aufwind - und zeigt fiesen Tiefschlag für alle Parteien

Klausurtagung des Bundeskabinetts
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Klausurtagung des Bundeskabinetts

Eine neue Umfrage hält erfreuliche Zahlen für die Union und die Kanzlerin bereit - allerdings auch ein vernichtendes Urteil vieler Befragter für alle Parteien.

Berlin - Nach einer Umfrage-Delle in der Vorwoche haben sich die Umfragewerte der Kanzlerin und der Unionsparteien im aktuellen RTL/n-tv-„Trendbarometer“ wieder erholt. Nach der am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage legt Angela Merkel im direkten Vergleich mit den SPD-Gegenspielern Andrea Nahles und Olaf Scholz um je zwei Prozentpunkte zu.

Auch bei der Frage nach der politischen Kompetenz („Welche Partei wird am besten mit den Problemen in Deutschland fertig?“) verbesserten sich CDU und CSU um 2 Punkte auf 28 Prozent. Die SPD kommt auf sieben Prozent und verliert damit einen Prozentpunkt. 

Besonders frappierend ist allerdings dieses Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) hält keine Partei für hinreichend kompetent.

Darum verbessert sich die Lage für die Union

„In Krisenzeiten wie den derzeitigen Auseinandersetzungen westlicher Länder mit Russland versammeln sich die Menschen am ehesten hinter der „Staatsmacht“ - und das sind nach Einschätzung der Bevölkerung vor allem die Kanzlerin und die Union. Deshalb verbessern sich deren Umfragewerte“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.

Als einzige Partei haben die Grünen im „Trendbarometer“ seit September 2017 bei jeder Umfrage besser abgeschnitten als bei der Bundestagswahl (8,9 Prozent). Aktuell kämen sie auf 12 Prozent. Die Umfragewerte der anderen Parteien: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl 32,9), SPD 19 Prozent (20,5), FDP 9 Prozent (10,7), Linke 10 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6).

Noch vor kurzer Zeit hatte sich ein anderes Bild gezeigt. Ende März verloren CDU und CSU in der RTL-Befragung spürbar - als Grund wurde damals unter anderem der rüde Tonfall der Minister Horst Seehofer (CSU) und Jens Spahn (CDU) von den Demoskopen ausgemacht.

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dpa/fn

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