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Harte Sanktionen beschlossen: Baerbock droht Putin in Brandrede direkt - „Das wird Russland ruinieren“

Deutschlands Außenministerin: Annalena Baerbock (Die Grünen) nach dem EU-Außenministerrat zum Ukraine-Krieg.
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Deutschlands Außenministerin: Annalena Baerbock (Die Grünen) nach dem EU-Außenministerrat zum Ukraine-Krieg.

Die EU-Außenminister beschließen im Ukraine-Krieg harte Sanktionen gegen Russlands Machthaber Wladimir Putin. Annalena Baerbock hält anschließend eine Brandrede.

München/Brüssel - Eine Brandrede ist per Definition eine flammende und anklagende politische Rede, die Missstände beseitigen will. Insofern sind die Sätze, die Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach dem Treffen der EU-Außenminister zum Ukraine-Konflikt* sagte, wohl als eine solche Brandrede zu verstehen. Die Europäische Union (EU) hat an diesem Freitag (25. Februar) wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland und Moskau beschlossen, wie es diese laut dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn „in diesem Paket so noch nie gab“.

Sanktionen gegen Putin und Lawrow: Baerbock hält im Ukraine-Krieg flammende Rede

Die Zielrichtung dabei ist klar: Wladimir Putins innerster Machtzirkel im und um den Kreml soll getroffen werden. Wie Baerbock nach der Sitzung in der belgischen Hauptstadt erklärte, wird die EU „harte“ Sanktionen gegen den russischen Staatschef und seinen Außenminister Sergej Lawrow verhängen.

So habe die EU ein Sanktionspaket aufgelegt an „Wirtschafts- und Finanzsanktionen, aber eben auch an Sanktionen gegen diejenigen, die für diese Furchtbarkeit an den Menschen in der Ukraine* verantwortlich sind“, sagte Baerbock und meinte in harscher Wortwahl: „Das wird Russland ruinieren.“

Die 41-jährige Außenministerin erzählte weiter: „Wir treffen das System Putin dort, wo es getroffen werden muss: eben nicht nur wirtschaftlich und finanziell, sondern in seinem Machtkern. Deshalb listen wir nicht nur Oligarchen, deshalb haben wir bereits nicht nur zahlreiche Abgeordnete gelistet, sondern wir listen jetzt auch den Staatspräsidenten, Herrn Putin, und den Außenminister, Herrn Lawrow.“

Im Video: Kompakt - Die News zum Ukraine-Krieg und dem Überfall Russlands

Beide seien dafür verantwortlich, „dass unschuldige Menschen in der Ukraine sterben, sie sind dafür verantwortlich, dass das internationale System mit Füßen getreten wird“, erklärte Baerbock in einer deutlichen Ansprache vor den Medien. Russland hatte am frühen Donnerstagmorgen (24. Februar) die Ukraine ohne Vorwarnung militärisch angegriffen.

Mittlerweile sollen die russischen Streitkräfte bis zur ukrainischen Hauptstadt Kiew vorgerückt sein, wo der frühere Box-Champion Vitali Klitschko die Verteidigung mit organisiert. Das transatlantische Verteidigungsbündnis Nato um die USA samt der deutschen Bundeswehr hatten bereits erklärt, nicht militärisch in den Ukraine-Krieg einzugreifen, da das Land kein Mitglied ist. (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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