Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neuer Job in Kiew?

Ukraine-Botschafter Melnyk verlässt offenbar Deutschland

Andrij Melnyk
+
Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk.

Andrij Melnyk steht offenbar vor einem Wechsel nach Kiew. Der ukrainische Botschafter in Berlin könnte Deutschland bald verlassen.

Berlin - Andrij Melnyk ist offenbar schon bald kein ukrainischer Botschafter in Berlin mehr. Wie die Bild unter Berufung auf ukrainische Quellen berichtet, hat die Selenskyj-Regierung andere Pläne.

Es gebe Planungen, dass Melnyk seinen Diplomatenjob in Deutschland beenden und ins Außenministerium nach Kiew wechseln soll. Offenbar könnte Melnyk dort stellvertretender Außenminister werden. Noch vor Herbst könnte der Wechsel aus Berlin erfolgen. Melnyk ist seit acht Jahren Botschafter in Berlin.

Ukraine-Botschafter Melnyk: Irritierende Aussagen zu Bandera

Während des Ukraine-Kriegs sorgte Melnyk immer wieder für Schlagzeilen. So bezeichnete er Bundeskanzler Olaf Scholz als „beleidigte Leberwurst“, weil dieser nach der Ausladung Frank-Walter Steinmeiers nicht nach Kiew reisen wollte. Zudem forderte Melnyk immer wieder Waffenlieferungen aus Deutschland und trat dabei als wichtige ukrainische Stimme in Deutschland auf.

Zuletzt sorgte er mit Aussagen über den einstigen ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera für Empörung. Melnyk hatte Bandera in einem Interview mit dem Journalisten Tilo Jung als „Freiheitskämpfer“ bezeichnet und dessen Verantwortung für Massaker an Juden und Polen im Zweiten Weltkrieg bestritten. Die Ukraine distanzierte sich daraufhin vom Botschafter. Mit den Aussagen soll der mutmaßliche Jobwechsel jedoch nichts zu tun haben. (as)

Kommentare