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Überraschung beim Parteitag in Bamberg

Münchner Duin ist neuer FDP-Landeschef

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Albert Duin.

Bamberg - Die bayerische FDP plante einen Neustart - mit Ex-Fraktionschef Hacker als Landeschef. Doch die Delegierten entschieden anders: Sie wählten den weitgehend unbekannten Münchner Albert Duin zu ihrem Vorsitzenden.

austdicke Überraschung bei der FDP: Der Münchner Albert Duin ist am Samstag auf dem Parteitag in Bamberg zum neuen Landeschef der FDP in Bayern gewählt worden. Dabei hatte es wochenlang so ausgesehen, als würde Ex-Fraktionschef Thomas Hacker den Chefposten mühelos erobern können. Doch Hacker bekam nur 157 Stimmen, sein Herausforderer dagegen 205. Die Delegierten entschieden sich damit für einen klaren personellen Schnitt nach den verheerenden Wahlniederlagen im September: Die FDP hatte den Wiedereinzug sowohl in den Land- als auch in den Bundestag verpasst.

Danach hatte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ihren Rückzug als Landeschefin angekündigt. „Ich bin angetreten, um die Partei aufzuwecken“, sagte Duin nach seiner Wahl.

„Das kam sehr überraschend“, kommentierte Ex-Wirtschaftsminister Martin Zeil das Ergebnis. „Es hätte mich gefreut, wenn Thomas Hacker gewählt worden wäre. Aber die Partei hat anders entschieden.“ Hacker selbst sagte, es gehe „um die liberale Sache“. Er akzeptiere die Entscheidung der Delegierten.

Zum neuen Generalsekretär der Bayern-FDP wurde der Münchner FDP-Chef Daniel Föst gewählt. Er folgt auf die ehemalige Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß.

Die Aufarbeitung der Wahlpleiten hatte die Delegierten zuvor beschäftigt. Leutheusser-Schnarrenberger räumte ein, es sei der „fatale Eindruck“ entstanden, der FDP seien einige Bevölkerungsgruppen gleichgültig. „Die Herausforderung heißt, Sympathie, Glaubwürdigkeit, Kompetenz und vor allem Vertrauen in unsere politische Gestaltungskraft zurückzugewinnen“, sagte sie.

dpa

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