Am Jahrestag der Pogromnacht

Tausende Gegendemonstranten stoppen Rechte in Berlin: „Nie wieder Antisemitismus“

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Tausende Gegendemonstranten versammelten sich gegen die Demonstration "Wir für Deutschland". 

Zahlreiche Menschen haben sich in Berlin am Jahrestag der Pogromnacht einer rechten Demonstration entgegengestellt.

Berlin -  Der vom rechten Bündnis „Wir für Deutschland“ angemeldeten und von den Behörden genehmigten Demonstration „Trauermarsch für die Toten von Politik“ mit bis zum Abend etwa 100 Teilnehmern stellten sich am Freitag in Berlin-Mitte laut Polizei mehrere Tausend Gegendemonstranten auf dem Washingtonplatz und der Marschallbrücke entgegen.

In den Reden der Gegendemonstranten wurde an den Holocaust erinnert. Auf Transparenten und Schildern stand zu lesen „Vielfalt statt Hetze“, „Nie wieder Antisemitismus oder Fremdenhass jeglicher Art“ oder auch „Traurig, dass ich gegen Menschenhass protestieren muss“.

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Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg in zweiter Instanz und in einer Eilentscheidung die Aufhebung des behördlichen Demonstrationsverbots gegen den sogenannten Trauermarsch der Rechten verfügt.

dpa

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