Betreuungsgeld: SPD sammelt Unterschriften

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Die Betreuuungssituation für Kinder unter drei Jahren in Bayern ist stark verbesserungswürdig.

München - Die bayerische SPD startet eine Massenpetition gegen das Betreuungsgeld und für mehr Krippenplätze. Bundesweit liegt der Freistaat auf dem vorletzten Platz, was die Betreuung kleiner Kinder angeht.

Vom 16. April bis zum 1. Juli wollen die Sozialdemokraten so viele Unterschriften wie möglich sammeln. “Kinderbetreuung ausbauen und gleichzeitig Geld dafür zahlen, dass Kinder von einer frühkindlichen Bildung ferngehalten werden, passt nicht zusammen“, kritisierte SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen am Donnerstag. Bayern habe enormen Nachholbedarf bei Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren.

Bundesweit liege der Freistaat an vorletzter Stelle mit einer Ganztagsbetreuungsquote von 4,9 Prozent - der Bundesdurchschnitt sei 11,6 Prozent. Von 2013 an habe jedes Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz. “Der Deutsche Städtetag geht in größeren Städten von einem Bedarf von 50 Prozent aus. Dieser Bedarf ist bei weitem noch nicht gedeckt“, sagte Kohnen. Land und Bund müssten schnell und massiv in den Ausbau der Kindertagesstätten investieren. Zuletzt hatte die SPD eine Massenpetition gegen Studiengebühren gestartet und mehr als 30 000 Unterschriften gesammelt.

dpa

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