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SPD sieht Signal Westerwelles für Ampel

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FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle

Berlin/Düsseldorf - Führende Sozialdemokraten sehen in jüngsten Äußerungen des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle ein Signal für eine mögliche Ampel-Koalition in Nordrhein-Westfalen.

“Wenn die FDP tatsächlich an gute sozial-liberale Traditionen anknüpfen will, dann ist das gut für Deutschland“, sagte der stellvertretende SPD- Fraktionsvorsitzende Hubertus Heil der “Welt am Sonntag“. Es werde höchste Zeit, dass sich die FDP der Realität eines Fünf-Parteien- Systems stelle und aus der babylonischen Gefangenschaft mit der CDU befreie.

Westerwelle hatte zuvor der “Welt am Sonntag“ gesagt: “Welche Koalition wir in Nordrhein-Westfalen am Ende sehen werden, bleibt abzuwarten. Die FDP-Führung wird dort verantwortungsbewusst und richtig entscheiden.“

Auch der Chef der NRW-Landesgruppe der SPD im Bundestag, Axel Schäfer, sieht neue Möglichkeiten für ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP an Rhein und Ruhr. “Wir hören aus etlichen Kreisverbänden der FDP ein Interesse an einer gemeinsamen Koalition“, sagte Schäfer der Zeitung. Dort seien massive Bewegungen erkennbar und eine Unzufriedenheit mit der Absage an Gespräche. “SPD und FDP haben 14 Jahre lang NRW gut und erfolgreich regiert“, sagte Schäfer.

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, Gerhard Papke, und später auch Landeschef Andreas Pinkwart hatten Gesprächen mit SPD und Grünen über eine Ampel-Koalition Mitte Mai eine Absage erteilt. Als Begründung hatten sie die Sondierungsgespräche von Rot-Grün mit der Linken ins Feld geführt, die dann aber im ersten Anlauf scheiterten. Zurzeit sondieren SPD und CDU die Bildung einer großen Koalition.

dpa

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