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Seehofer: Zuwanderung muss Früchte tragen

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CSU-Chef Horst Seehofer hat davor gewarnt, die Zuwanderung von Fachkräften als Beschaffungsprogramm für Billigarbeitskräfte zu verstehen.

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer hat davor gewarnt, die Zuwanderung von Fachkräften als Beschaffungsprogramm für Billigarbeitskräfte zu verstehen. Vielmehr müsse Zuwanderung die Gesellschaft befruchten.

“Wenn Fachkräftemangel einfach dadurch behoben werden soll, dass man die Einkommensgrenzen für Zuwanderer aus aller Welt senkt, ist das nichts anderes als ein Beschaffungsprogramm für billige Arbeitskräfte. Das entspricht nicht meinen Vorstellungen“, sagte der bayerische Ministerpräsident der “Welt am Sonntag“.

Das Kabinett Seehofer

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Die Bevölkerung solle auch nicht befürchten müssen, dass eine Zuwanderung in die Sozialsysteme stattfindet, sagte Seehofer weiter. “Wir sollten die Internationalisierung von oben gestalten. Über die Wissenschaft, über Führungspositionen in der Wirtschaft, in der Kunst und Kultur.“ Zuwanderung müsse die Gesellschaft befruchten. Sofern die gegenseitigen internationalen Kontakte “der Mehrung von Wissen und Können dienen, werden alle Beteiligten davon profitieren“.

In der Diskussion um die Zuwanderung von Fachkräften werde sich die CSU nun auf die Förderung der Einwanderung von Spitzenkräften konzentrieren. Eine Internationalisierung der Wirtschaft und Wissenschaft sei notwendig, dürfe aber nicht gegen Widerstände in der Bevölkerung gefördert werden.

dpa

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