Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Markige Aussage vor dem Gipfel

Seehofer droht fünf Millionen Dieselbesitzern mit Fahrverboten

CSU-Chef Horst Seehofer.
+
CSU-Chef Horst Seehofer.

Vor dem Dieselgipfel der Autokonzerne mit der Regierung lässt der CSU-Chef Millionen von Autofahrern in Deutschland zittern. Ihnen drohen nämlich Fahrverbote.

München - Ohne eine Lösung für die rund fünf Millionen alten Dieselfahrzeuge der Normen Euro-3 und Euro-4 werden laut CSU-Chef Horst Seehofer Fahrverbote in Deutschland immer wahrscheinlicher. „Ich will, dass modernere Autos die älteren Autos ablösen“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag in München mit Blick auf den Dieselgipfel am Mittwoch in Berlin. Nur eine Umrüstung und mehr Elektrofahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr reichten nicht aus. Die CSU lehnt generelle Fahrverbote für Diesel kategorisch ab.

Beim Dieselgipfel wollen Vertreter von Bund, Ländern, Branchenverbänden, einiger Kommunen sowie der IG Metall und der Autoindustrie über Lösungen für die Dieselkrise beraten. Hintergrund sind auch drohende Fahrverbote für ältere Diesel-Autos in einigen Städten wegen deutlich zu hoher Luftverschmutzung.

Seehofer hatte bereits in den vergangenen Tagen genau wie sein niedersächsischer Amtskollege Stephan Weil (SPD) Kaufprämien für Diesel ins Gespräch gebracht. In einem Entwurf von Bund und Ländern zu dem Treffen, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sind jedoch keine steuerlichen Kaufanreize mehr hinterlegt. Für Seehofer ist es aber auch wichtig, den oft nicht finanzstarken Besitzern der älteren Diesel eine „Chance“ zu geben, ihre alten Diesel abzugeben. „Die hätte ich persönlich lieber schneller aus dem Markt, auch mit Anreizen.“

dpa

Kommentare