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Nach Terrorserie

Sechs Festnahmen bei Antiterror-Aktion in Frankreich Paris

In Paris hat die Polizei sches Menschen festgenommen, die anderen bei der Ausreise zur Unterstützung des IS geholfen haben sollen.

Paris - Französische Antiterror-Fahnder haben vier Männer und zwei Frauen festgenommen, die mehreren Menschen beim Reisen in das irakisch-syrische Konfliktgebiet geholfen haben sollen. Dort ist unter anderem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aktiv. Justizkreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Paris entsprechende Informationen französischer Medien. Fünf Verdächtige seien in Bordeaux gestellt worden, eine Festnahme gab es in Paris. Die Männer seien den Behörden wegen Radikalisierung bekannt gewesen, berichtete der Nachrichtensender Franceinfo.

Frankreich noch immer im Ausnahmezustand

In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie immer noch der Ausnahmezustand. Knapp 240 Menschen kamen seit Anfang 2015 bei Anschlägen ums Leben. Am schlimmsten traf es Paris in November 2015 als mehrere Terroristen während eines Deutschlandspiels Bomben zündeten und in Straßencafés sowie einer Konzerthalle über 100 Menschen ermordeten.

Rubriklistenbild: © AFP

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