Schröder: "Verkrampfte Debatte über Frauen"

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Familienministerin Schröder will sich möglichst wenig in das Leben anderer Frauen einmischen. “Was mich nervt ist, dass wir in Deutschland eine unglaublich verkrampfte, ideologische Debatte darüber haben, wie ein richtiges Frauenleben aussehen soll.“

Essen - Familienministerin Schröder will sich möglichst wenig in das Leben anderer Frauen einmischen. “Was mich nervt ist, dass wir in Deutschland eine unglaublich verkrampfte, ideologische Debatte darüber haben, wie ein richtiges Frauenleben aussehen soll.“

Das sagte Schröder den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben) laut Vorabbericht. Die Politik dürfe den Bürgern auch nicht “gouvernantenhaft vorgeben, wie Gleichberechtigung geht“.

Schröder sagte, es sei falsch, als Ministerin zu fordern, dass die Aufgaben in jeder Partnerschaft halbe-halbe aufgeteilt werden, “dass beide Vollzeit arbeiten, dass beide abwechselnd den Müll runterbringen und den Pastinaken-Brei für das Kind kochen“.

Schröder kündigte an, sie wolle bis Ostern einen Gesetzentwurf zum umstrittenen Betreuungsgeld vorlegen. Die neue Familienleistung für Eltern, die ihre unter dreijährigen Kinder zu Hause betreuen, sei allerdings nicht gedacht als Trostpflaster für diejenigen, die trotz Rechtsanspruch ab 2013 keinen Krippenplatz fänden.

dapd

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