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„Euer Ernst?“

Wolfgang Schäuble im ZDF-Interview: Sender entschuldigt sich für Shirt eines Kameramanns

Der Aufdruck auf einem Shirt eines Kameramanns beim ZDF während des Winterinterviews mit Wolfgang Schäuble sorgt für Aufsehen.
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Der Aufdruck auf einem Shirt eines Kameramanns beim ZDF während des Winterinterviews mit Wolfgang Schäuble sorgt für Aufsehen.

Der Shirt-Aufdruck eines Kameramanns beim ZDF-Winterinterview mit Wolfgang Schäuble hat für Aufregung gesorgt. Das sagt der Sender aus Mainz dazu.

Berlin - Im Winterinterview im ZDF mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sollte es eigentlich um den schärferen Umgangston im Bundestag gehen. Vor allem die stetigen Auseinandersetzungen mit der AfD waren Thema. Doch statt gebannt Wolfgang Schäubles Worte zu lauschen, fiel vielen Zuschauern immer wieder ein Shirt mit einem vermeintlich linksextremen, politischen Statement eines Kameramanns ins Auge. Auf dem dunklen Langarmshirt mit weißer Schrift stand: „Brüllen, zertrümmern und weg“. Bildlich untermalt wird der Spruch mit einer ausgestreckten Faust. 

Eigentlich gehört der Spruch zu einem Lied der Punkband Slime. Doch ZDF-Zuschauer kannten dieses wohl nicht und sahen eine politische Äußerung darin. Deshalb regnete es auf Twitter eine Menge Kritik für den Sender. 

Entschuldigung des ZDF für das Shirt eines Kameramanns

Nach den vielen Antifa-Anschuldigungen veröffentlichte das ZDF folgendes Statement via Twitter: 

Weiter entschuldigt sich das ZDF und bedauert den Vorfall sehr. „Dennoch bedauern wir, dass der Aufdruck übersehen wurde und in einem Zwischenschnitt in der Nachrichtenberichterstattung kurz zu sehen war“, so ein Zitat von Focus

Vermeintlich politische Statements können für öffentlich-rechtliche Sender heikel sein

Die ARD musste auch bereits einmal einen Anti-AfD-Sticker in einem Polizeiruf entfernen - politische Statements werden bei den öffentlich-rechtlichen Programmen also gar nicht gerne gesehen. 

Video: ZDF-Intendant fordert höhere Rundfunkbeiträge 

Weitere Themen, die gerade die Gemüter erhitzen sind die Vorfälle in Amberg und Bottrop. In Amberg verprügelten vier Asylanten grundlos Passanten. Nun möchte Horst Seehofer die Gesetze für Asylanten verschärfen. Im Gegensatz dazu stand die Amokfahrt eine 50-jährigen Deutschen, der in Bottrop und Essen in eine Menschenmenge mit Asylanten fuhr. Es wird mittlerweile als Terroranschlag gewertet. 

Vorgeburtliche Bluttests bringen werdende Eltern bisweilen in tiefe Gewissenskonflikte. Ein heikles Thema - die Debatte im Bundestag läuft nicht ohne Misstöne ab.

sl

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