Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Spaltung der Gesellschaft

Psychologe: Viele Bürger fühlen sich abgeschrieben

Stephan Grünewald stellt unter anderem die These auf, dass sich breite Bevölkerungsschichten nicht mehr wertgeschätzt fühlen. Foto: Rolf Vennenbernd
+
Stephan Grünewald stellt unter anderem die These auf, dass sich breite Bevölkerungsschichten nicht mehr wertgeschätzt fühlen. Foto: Rolf Vennenbernd

Köln (dpa) - Breite Bevölkerungsschichten in Deutschland fühlen sich nach Erkenntnissen des Psychologen Stephan Grünewald nicht mehr wertgeschätzt.

«Sie erleben es so, dass die Eliten naserümpfend auf sie herabgucken, weil sie immer noch Fleisch essen, Alkohol trinken, Zigaretten rauchen, Diesel fahren, Unterschichts-TV gucken, Süßspeisen verzehren und die Finger in der Chipstüte fetten», sagte der Autor («Wie tickt Deutschland?») und Leiter des Kölner Rheingold-Instituts der Deutschen Presse-Agentur in Köln.

Doch nicht nur von den Eliten, auch vom Staat fühlen sich viele Bürger demnach herabgesetzt und abgeschrieben. Grünewald verweist auf den immer teurer werdenden Wohnraum in Ballungsgebieten. «Da erleben ganz normale Menschen fast ein Vertriebenenschicksal, was zum Teil auch die Ressentiments gegen Migranten erklärt.»

Kommentare