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CSU von Röslers Konzept nicht überzeugt

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Philipp Rösler konnte die CSU von seinen Plänen für die gesetzlichen Krankenkassen noch nicht überzeugen.

München - Die CSU ist nach wie vor sehr skeptisch was den von Gesundheitsminister Philipp Rösler geplanten Umbau der gesetzlichen Krankenkassen angeht. Das Konzept sei zu kompliziert, lautet die Kritik.

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat CSU-Chef Horst Seehofer bei einem Treffen in München offenbar nicht von seinen Plänen für den Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung überzeugt. Generalsekretär Alexander Dobrindt machte nach dem Gespräch deutlich, dass in der CSU-Spitze nach wie vor große Skepsis gegenüber dem Vorschlag des FDP-Ministers herrscht.

„Röslers Konzept ist an Kompliziertheit kaum zu überbieten“, sagte Dobrindt unserer Zeitung. Die Akzeptanz der Beitragszahler gilt in der CSU daher als fraglich. Dennoch will die Partei Röslers Vorschlag ausgiebig prüfen. Bei dem Treffen stellte der FDP-Politiker Seehofer seine Pläne für die Einführung einer abgespeckten Kopfpauschale vor. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zuvor ausrichten lassen, sie erwarte „gute Klärungen“.

Nach Medienberichten plant Rösler eine abgespeckte Kopfpauschale in Höhe von 15 bis 30 Euro. Den geplanten Sozialausgleich für Geringverdiener will er angeblich nicht mehr aus Steuern bezahlen, sondern auf die anderen Beitragszahler umlegen. Wie die für die kommenden Jahre erwarteten Milliardendefizite in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeglichen werden sollen, ist noch unklar.

az/dpa

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