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Rechtsmotivierte Straftaten?

«NSU 2.0»: Illegale Pumpgun bei Ex-Polizist gefunden

In der "NSU 2.0"-Affäre werden bei einem Ex-Polizisten aus Landshut illegale Waffen gefunden. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
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In der «NSU 2.0»-Affäre werden bei einem Ex-Polizisten aus Landshut illegale Waffen gefunden. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Ein Ex-Polizist aus Landshut soll in die Affäre um «NSU 2.0»-Drohmails verwickelt sein. Er bestreitet die Vorwürfe. Nun finden Ermittler Waffen bei dem Mann.

Landshut/München (dpa) - Bei dem in der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie «NSU 2.0» beschuldigten Ex-Polizisten aus Landshut haben Ermittler mutmaßlich illegale Waffen gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Es handle sich um eine Pumpgun und zwei Pistolen. Außerdem seien verbotene Gegenstände wie Pfefferspray und Schlagstöcke gefunden worden. «Damit besteht neben und völlig unabhängig von den Tatvorwürfen im Zusammenhang mit "NSU 2.0" ein gesonderter Tatverdacht wegen Verstößen gegen das Waffengesetz», sagte der Sprecher. Die Ermittlungen führt die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET).

Der 63 Jahre alte Ex-Polizist und seine Ehefrau waren vorübergehend festgenommen worden. Er selbst streitet die Vorwürfe ab, etwas mit den Drohschreiben zu tun zu haben.

Der Ex-Polizist soll schon in der Vergangenheit wegen des Vorwufs rechtsmotivierter Straftaten bei der Polizei in Erscheinung getreten sein. Dabei gehe es um Volksverhetzung und Beleidigung, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft. Es lägen keine Erkenntnisse dazu vor, wie die Ermittlungen zu den früheren Vorwürfen ausgegangen seien. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde ein Verfahren wegen Volksverhetzung im Jahr 2018 eingestellt. Der Beschuldigte soll sich aktiv in verschiedenen rechtsextremen Blogs bewegt haben.

© dpa-infocom, dpa:200729-99-963747/3

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