Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nordkoreas Diktator macht Sohn zum Chef der Geheimpolizei

Regelt offenbar seine Nachfolge: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il.
+
Regelt offenbar seine Nachfolge: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il.

Seoul - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il hat anscheinend die Kontrolle über die Geheimpolizei des Landes an seinen jüngsten Sohn Jong Un übergeben.

Die Maßnahme sei ein Schritt im Prozess der geplanten Machtübertragung in dem kommunistischen Staat, schrieb die Zeitung “Dong-A Ilbo“ am Mittwoch unter Berufung auf eine “gut informierte“ Quelle. Der 67 Jahre alte Kim Jong Il war seit 1987 offiziell Leiter der Geheimpolizei.

Bei einem gemeinsamen Besuch mit seinem Sohn habe Kim den Beamten im Hauptquartier der staatlichen Sicherheitsbehörde in Pjöngjang gesagt, dass sie Jong Un als ihren Chef betrachten und “ihn mit ihrem Leben“ beschützen sollten, hieß es. Kim soll den Beamten fünf importierte Luxuslimousinen im Wert von jeweils 80.000 Dollar (etwa 56.8000 Euro) als Geschenk überreicht haben. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass die Geheimpolizei größere Macht habe als bisher.

Südkoreanische Medien hatten Anfang Juni berichtet, Kim habe kurz nach dem weltweit verurteilten Atomtest in Nordkorea am 25. Mai die wichtigsten Institutionen davon informiert, dass er Jong Un zu seinem künftigen Nachfolger bestimmt habe. Kims jüngster Sohn ist erst Mitte 20. Sein Vater soll an den Folgen eines Schlaganfalls leiden. Bereits im April wurde in Südkorea berichtet, Kim Jong Un habe eine niedrige Position in der Nationalen Verteidigungskommission, dem mächtigsten Gremium des Landes, erhalten. Die Berichte wurden bisher nicht bestätigt.

dpa

Kommentare