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Rebellen lenken ein

Mosambik: Waffenstillstand mit Regierung

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Armando Guebuza, der Präsident von Mosambik und seine Frau.

Maputo - Nach zwei Jahren anhaltender Kämpfe konnte sich die Rebellenbewegung Renamo mit der Regierung von Mosambik auf einen Waffenstillstand einigen.

Nach zweijährigen Kämpfen hat die Regierung von Mosambik einen Waffenstillstand mit der früheren Rebellenbewegung Renamo geschlossen. Monatelange Verhandlungen zwischen beiden Seiten mündeten in einem entsprechenden Abkommen, das am Sonntagabend in der Hauptstadt Maputo unterzeichnet wurde. Ein Rebellenvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Waffenstillstand sei "endgültig" und um 22.00 Uhr in Kraft getreten. Die Renamo-Kämpfer sollen nun schrittweise ihre Waffen abgeben und in die regulären Streitkräfte des südostafrikanischen Landes integriert werden.

Die Renamo hatte vor zwei Jahren den Kampf gegen die Staatsgewalt aufgenommen und seit April 2013 verstärkt den Straßen- und Schienenverkehr auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse des Landes attackiert. Sie lieferte sich einen Machtkampf mit der Befreiungsfront von Mosambik (Frelimo), die seit der Unabhängigkeit im Jahr 1975 die Regierung stellt. Beide Gruppen fochten bis zum Jahr 1992 über 16 Jahre lang einen blutigen Bürgerkrieg aus. Die Renamo wurde darauf die wichtigste Oppositionspartei des verarmten Landes, schaffte es bei Wahlen aber nie an die Macht.

AFP

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