Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Explosion nahe US-Botschaft

Mindestens fünf Tote bei Anschlag in Kabul

+
Mehrere Menschen sind am Dienstag bei einem Selbstmordanschlag vor einer Bank in Kabul getötet worden.

Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Bank in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Es war der zweite schwere Anschlag innerhalb von einer Woche in Kabul.

Kabul - Das sagte der Sprecher der Kabuler Polizei, Basir Mudschahid, am Dienstag. Mindesten neun weitere Menschen seien verletzt worden. Vor einer Filiale der Kabul Bank am belebten Massud-Platz habe sich ein Mann in die Luft gesprengt. In Afghanistan beginnen in einigen Tagen wichtige religiöse Feiertage. Banken sind dann besonders voll, weil viele Menschen ihre Gehälter und Boni abholen, um Opfertiere, neue Kleider und Delikatessen einzukaufen.

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Es war der zwölfte große Anschlag in der afghanischen Hauptstadt seit Januar. Hunderte Menschen wurden seither getötet oder verletzt.

In der Nähe des Anschlagsorts liegen, hinter massiven Absperrungen, auch die US-Botschaft und das Nato-Hauptquartier. US-Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche die neue Afghanistan-Strategie seiner Regierung vorgestellt, die ein verstärktes militärisches Engagement vorsieht. Ein Ziel sei, die radikalislamischen Taliban daran zu hindern, Afghanistan wieder zu übernehmen, sagte Trump.

Erst vor vier Tagen hatten Kämpfer der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Kabul eine schiitische Moschee überfallen, mindestens 29 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt.

dpa

Kommentare