Wird Seehofers Facebook-Party zum Desaster?

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Vielen Usern gefällt Seehofers Facebook-Party. Zu vielen.

München - Wegen des unerwartet großen Ansturms auf die Facebook-Party von CSU-Chef Horst Seehofer ist die Gästeliste jetzt geschlossen. Viele sind sauer - und wollen trotzdem kommen.

Nichts geht mehr: Seit dem Wochenende heißt es auf Seehofers Facebook-Seite: „Leider müssen wir ab jetzt einen Einlassstopp machen, da die räumlichen Kapazitäten des P1 ausgeschöpft sind.“ Es seien bereits mehr als 2500 Anmeldungen für die Feier eingegangen, die an an diesem Dienstag in der Münchner Promidisco steigen soll, sagte ein CSU-Sprecher.

Viele Facebook-Nutzer reagierten verärgert. „Was ist das denn?“, schrieb etwa Nutzer Rouven Müller-Lüönd in einem Kommentar. Andere riefen nach der Allianz-Arena als Austragungsort. Und wieder andere kündigten an, sich von dem Einlassstopp nicht beirren zu lassen und trotzdem anzureisen. „Macht nichts Herr Seehofer... Das Wetter ist schön, man kann auch vor dem P1 Party feiern... Also bestellen Sie schon mal reichlich Bier...“, hieß es in einem Kommentar von Nutzer „Lutz Gmn“. Und „Basti Schl“ warnte gar: „Wenn das keine Tumulte mit sich zieht.“

Tatsächlich haben aus dem Ruder laufende Facebook-Partys in der Vergangenheit schon wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Zum Beispiel im Juni vergangenen Jahres: Da hatte eine Jugendliche in Hamburg ihre Party zum 16. Geburtstag via Facebook versehentlich nicht nur ihren Freunden angekündigt, sondern aller Öffentlichkeit. Daraufhin kamen 1600 ungebetene Gäste. 100 Polizisten waren dort am Ende im Einsatz.

dpa

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