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Merkel ist nicht abgeneigt

Hunderte Milliarden Euro: Macron will Eurozonen-Budget durchsetzen

Macron will seine Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Währungsunion nach der deutschen Bundestagswahl vorantreiben. Foto: Kerstin Joensson
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Macron will seine Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Währungsunion nach der deutschen Bundestagswahl vorantreiben. Foto: Kerstin Joensson

Der französische Staatschef Emmanuel Macron strebt einen eigenen Haushalt für die Eurozone von Hunderten Milliarden Euro an.

Paris - Es solle die Möglichkeit geschaffen werden, gemeinsam Geld an den Märkten aufzunehmen und es «mit ausreichender Schlagkraft zuzuteilen», sagte Macron im Interview dem Magazin «Le Point».

Das Bruttoinlandsprodukt aller Euro-Länder lag 2016 laut der Statistikbehörde Eurostat bei 10,7 Billionen Euro; ein Prozentpunkt entspricht damit 107 Milliarden Euro.

Die Eurozone habe heute eine zu restriktive Budgetpolitik, wenn man sie mit der Politik Chinas, Russlands oder der Vereinigten Staaten vergleiche, sagte der Staatschef. «Und es sind unsere Arbeitslosen, die den Preis dafür zahlen.» «Die Schaffung eines solchen Budgets bedeutet, zunächst ein Minimum an Solidarität zu schaffen, um anschließend über die Fähigkeit zu verfügen, gemeinsam Geld aufnehmen zu können, zu investieren und wirtschaftliche Schocks zu absorbieren, die Europa treffen können.»

Macron will seine Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Währungsunion nach der deutschen Bundestagswahl vorantreiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich grundsätzlich für eine Reform offen gezeigt. In ihrer Sommerpressekonferenz hatte sie am Dienstag gesagt, sie habe sich schon früh für ein Eurobudget eingesetzt - «nicht Hunderte Milliarden Euro, sondern erst einmal kleine Beträge» -, um Länder bei Reformen zu unterstützen.

dpa