Lateinamerikareise

Maas trifft Guaidós "Außenminister" in Kolumbien

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Außenminister Heiko Maas trifft sich in Bogota mit Julio Borges, einem Vertreter der venezolanischen Opposition. Foto: Fabian Sommer

Bogotá (dpa) – Angesichts der immer dramatischer werdenden Krise in Venezuela stockt Deutschland seine Hilfsmittel für die Flüchtlinge im Nachbarland Kolumbien auf. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte bei seinem Besuch in der Hauptstadt Bogotá vier Millionen Euro für humanitäre Hilfe zu.

Diese werden zusätzlich zu den schon bereitgestellten zehn Millionen gezahlt. Gleichzeitig sicherte er der Opposition in Venzuela um den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó die anhaltende Unterstützung Deutschlands im Machtkampf mit Präsident Nicólas Maduro zu.

"An unserer Haltung hat sich nichts verändert: Für uns ist Juan Guaidó der Übergangspräsident, der den Auftrag hat, Neuwahlen zu organisieren. Das ist auch das Ziel, das wir weiter verfolgen", sagte Maas. Er traf am Mittwochmorgen in Bogotá eine Gruppe von Oppositionellen, darunter den "Schatten-Außenminister" Guaidós, Julio Borges, der in der kolumbianischen Hauptstadt lebt.

Auswärtiges Amt zu Kolumbien

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