Von der Leyen: Rente mit 67 "richtiger Schritt"

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Bundesarbeitsministerin von der Leyen

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen die Einführung der Rente mit 67 bis 2029 als “richtigen Schritt“ bezeichnet. CSU-Chef Seehofer nahm die Wirtschaft in die Pflicht.

Gerade die aktuelle Debatte über die Fachkräfte der Zukunft in Deutschland mache deutlich, dass auf die Kompetenz der Älteren nicht verzichtet werden könne, sagte die von der Leyen (CDU) am Mittwoch in Berlin. Am 17. November werde sie in einem Bericht zur Rente mit 67 auf Einzelheiten eingehen, kündigte sie an.

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Zuvor hatte CSU-Chef Horst Seehofer das Vorhaben infrage gestellt. Von der Leyen sagte, CSU-Chef Horst Seehofer habe dabei den wichtigen Aspekt genannt, dass die Wirtschaft in der Pflicht sei, etwa durch Weiterbildung das Arbeiten bis 67 überhaupt zu ermöglichen. Andererseits habe sich in den vergangenen zehn Jahren für ältere Arbeitnehmer auch viel getan. Seehofer hatte am Dienstag vor dem Hintergrund der Debatte um die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften damit gedroht, die umstrittene Rente mit 67 zu verhindern.

Der CSU-Vorsitzende sagte in München: “Wenn die deutsche Wirtschaft nicht endlich beginnt, für die über 50-Jährigen die Beschäftigungschancen signifikant zu verbessern, dann macht die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf das 67. Lebensjahr keinen Sinn.“ Denn dann bedeute dieser Schritt “für die ältere Bevölkerung nichts anderes als eine Rentenkürzung“. In diesem Fall werde er den bisherigen “Konsens“ beim Thema Rente mit 67 “aufkündigen“, kündigte Seehofer an.

dapd

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