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Landtagswahl: Ude stellt SPD ein Ultimatum

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Münchens Oberbürgermeister Christian Ude

München - Münchens Oberbürgermeister Christian Ude setzt die SPD bei der Entscheidung über seine Spitzenkandidatur für die nächste Landtagswahl unter Druck.

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Bis Herbst wolle er Klarheit, ob er 2013 gegen Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) antreten solle, sagte Ude am Dienstag in München. “Ich kann mir die Frage nicht bis zum nächsten Sommer offenhalten. Ich glaube, die Frage muss, was meine Person angeht, in diesem Jahr entschieden werden.“ Der populäre Ude war von SPD-Landeschef Florian Pronold als möglicher Kandidat ins Gespräch gebracht worden. Ursprünglich hatten sich die Sozialdemokraten darauf verständigt, die Kandidatenkür für die Landtagswahl nicht vor Sommer 2012 zu thematisieren.

Ude bekräftigte, dass er sich eine Spitzenkandidatur vorstellen könne. “Meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, sagte der SPD-Politiker. Ein apodiktisches Nein habe er nicht ausgesprochen, sagte Ude. Erstmals stelle sich für ihn nicht die Frage, für die Landespolitik die Kommunalpolitik aufzugeben, sagte der Präsident des deutschen Städtetages.

Der 63-Jährige kann bei den Kommunalwahlen 2014 nicht noch einmal antreten, weil die Altersgrenze für kommunale Wahlbeamte bei 65 Jahren liegt. Ude ist seit 1993 Münchner Oberbürgermeister und wurde 2008 mit knapp 67 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

dpa

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