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Kontrolle von 10 Prozent der Stimmen im Iran

Mir Hussein Mussawi
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Irans Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi fühlt sich betrogen.

Teheran - Über zwei Wochen nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Iran hat der Wächterrat mit der Überprüfung von zehn Prozent der Stimmen begonnen.

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Möglicherweise sollte das Ergebnis der erneuten Auszählung - und damit das endgültige Wahlergebnis - noch am Montag veröffentlicht werden, teilte ein Sprecher des Wächterrates im staatlichen Fernsehen mit. Mit der Teil-Nachzählung vor laufenden Kameras reagiert das Regime auf die Beschwerden der Opposition, die von massiven Manipulationen bei der Wahl gesprochen hatte. Nach bisherigen offiziellen Angaben hat Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad die Wahlen klar gewonnen.

Der unterlegene Oppositionskandidat Mir Hussein Mussawi hatte eine Teilnahme an der Nachzählung abgelehnt. Er halte den Wächterrat für parteiisch, sagte Mussawi und forderte weiter Neuwahlen. Dem Sprecher des Wächterrats zufolge hat der Oppositionsführer allerdings inzwischen einen Kompromissvorschlag gemacht. Mussawi habe sich mit dem Sonderausschuss getroffen, der zusammen mit dem Wächterrat das Ergebnis der umstrittenen Wahl überprüft. Weitere Details nannte der Sprecher nicht.

Unterdessen hat der Iran Berichte zurückgewiesen, nach denen ausländische Botschaften im Land geschlossen werden sollen. Ein solcher Schritt sei “nicht auf der Tagesordnung“, sagte der Sprecher des Außenministeriums Hassan Ghaschghawi. Die iranische Regierung beschuldigt den Westen - vor allem Großbritannien - hinter den Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl Ahmadinedschads zu stecken. Nach Angaben Ghaschghawis sind inzwischen fünf von neun am Wochenende festgenommenen iranische Mitarbeiter der britischen Botschaft wieder auf freiem Fuß.

dpa

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