Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Replik auf Kardinal Marx

Unionspolitiker springen Söder im Kruzifix-Streit bei

Kardinal Reinhard Marx sagte auf Bayerns Ministerpräsident Söder gerichtet: Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden. Foto: Harald Tittel
+
Kardinal Reinhard Marx sagte auf Bayerns Ministerpräsident Söder gerichtet: Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden. Foto: Harald Tittel

Deutliche Kritik vom katholischen Kardinal Marx an Bayerns Regierungschef Söder für dessen Kreuz-Erlass: Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden. Diese Kritik verstehen wiederum mehrere CDU-Politiker nicht.

München (dpa) - Im Streit um die Aufhängung von Kruzifixen in bayerischen Behörden erhält Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Rückendeckung aus der Union. Die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothee Bär wies die Kritik des Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zurück.

«Die Aussagen von Kardinal Marx verwundern sehr. Vor drei Jahren plädierte er noch öffentlich für den Verbleib der Kreuze in Schulen und Gerichtssälen», sagte die Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt dem «Handelsblatt». Niemand könne leugnen, «dass unser Heimatland christlich-jüdisch geprägt ist».

Marx hatte zuvor der «Süddeutschen Zeitung» gesagt, durch Söders Vorstoß seien «Spaltung und Unruhe» entstanden. Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden.

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach stellte sich ebenfalls auf die Seite des Ministerpräsidenten. Das Kreuz sei «ein wichtiges religiöses und kulturelles Symbol», sagte er der Zeitung.

Das bayerische Kabinett hatte beschlossen, dass im Eingangsbereich jeder Behörde des Freistaats ein Kreuz aufgehängt werden soll.

Kommentare