Iran bei Atomgesprächen nicht kompromissbereit

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Iraniens Präsident Mahmud Ahmadinedschad

Teheran - Der Iran wird bei den für November geplanten internationalen Atomgesprächen keine Kompromisse eingehen. Das betonte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Sonntag.

“Wir begrüßen zwar die Gespräche, aber die andere Seite soll nicht glauben, dass wir aus einer Position der Schwäche wegen der Sanktionen (gegen Teheran) verhandeln“, sagte er in Ardebil im Nordwesten des Landes. “Niemand im Iran ist bereit, auch nur den geringsten Kompromiss in Bezug auf unsere Atomprogramme einzugehen.“

Im internationalen Atomstreit hat Teheran vor kurzem eingelenkt und auf Einladung der EU neuen Gesprächen mit der Sechsergruppe - die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats plus Deutschland - zugestimmt. Die Weltgemeinschaft verdächtigt den Iran, mit seinem Nuklearprogramm auch den Bau von Atomwaffen anzustreben. Teheran bestreitet dies. Der UN-Sicherheitsrat hat mehrfach Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um die Regierung zur Einhaltung der UN- Resolutionen und der Beschlüsse der Wiener Atomenergieorganisation IAEA zu bewegen.

dpa

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