Indien-Reise: Clinton unterstützt Terrorprävention

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Hillary Clinton mit Indiens Außenminister S.M. Krishna.

Neu-Delhi - Nur wenige Tage nach den Bombenexplosionen in Mumbai hat US-Außenministerin Hillary Clinton Indien bei einem Besuch die volle Unterstützung im Kampf gegen den Terror zugesagt.

Nach einem ersten Gespräch mit dem indischen nationalen Sicherheitsberater Shivshankar Menon hinter verschlossenen Türen sagte sie, “wir sind Verbündete im Kampf gegen gewalttätige Extremistennetzwerke“.

Vor ihrem Treffen mit Außenminister S.M. Krishna sagte sie weiter, “die Sicherung unserer Heimatländer ist eine unserer Hauptaufgaben und eine Quelle verstärkter Zusammenarbeit“. Erst in der vergangenen Woche kamen bei der fast zeitgleichen Explosion dreier Bomben in Mumbai 19 Menschen ums Leben.

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Im Laufe des Tages sollte Clinton unter anderem mit Ministerpräsident Manmohan Singh zusammenkommen. Ziel der Gespräche war laut Informationen aus US-Kreisen die Vertiefung der Beziehungen beider Länder. Zentrale Themen sollten demnach der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan, die angespannten Beziehungen Indiens zu seinem Nachbarn Pakistan sowie Handels- und Wirtschaftsfragen sein.

Am Mittwoch will Clinton die südostindische Hafenstadt Chennai besuchen. Indien ist die dritte Station einer zwölftägigen Reise Clintons. Von dort aus reist sie weiter nach Indonesien und Südchina. Zuvor besuchte sie die Türkei und Griechenland.

dapd

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