Auf dem Weg in die USA

Hunderte mittelamerikanische Migranten in Mexiko-Stadt

Zu Fuß, auf einem Tankwagen, Laster oder Pkw - Hauptsache weiter: Mittelamerikanische Migranten auf dem Weg Richtung USA. Foto: Miguel Juarez Lugo/ZUMA Wire
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Zu Fuß, auf einem Tankwagen, Laster oder Pkw - Hauptsache weiter: Mittelamerikanische Migranten auf dem Weg Richtung USA. Foto: Miguel Juarez Lugo/ZUMA Wire
Im texanischen Brownsville sichern US-Beamte die Grenze zu Mexiko. Foto: Jason Hoekema/The Brownsville Herald/AP
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Im texanischen Brownsville sichern US-Beamte die Grenze zu Mexiko. Foto: Jason Hoekema/The Brownsville Herald/AP
Migranten klettern auf den Anhänger eines Lastwagens, während eine Karawane von Menschen ihren langsamen Marsch zur US-Grenze fortsetzt. Foto: Santiago Billy/AP
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Migranten klettern auf den Anhänger eines Lastwagens, während eine Karawane von Menschen ihren langsamen Marsch zur US-Grenze fortsetzt. Foto: Santiago Billy/AP
Vor der Gewalt durch Jugendbanden und der schlechten wirtschaftlichen Lage in Mittelamerika haben sich tausende Menschen auf den Weg in die USA gemacht. Foto: Marco Ugarte/AP
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Vor der Gewalt durch Jugendbanden und der schlechten wirtschaftlichen Lage in Mittelamerika haben sich tausende Menschen auf den Weg in die USA gemacht. Foto: Marco Ugarte/AP
Migranten aus Zentralamerika erreichen in Tijuana den Grenzzaun zu den USA. Foto: Eduardo Jaramillo/NOTIMEX
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Migranten aus Zentralamerika erreichen in Tijuana den Grenzzaun zu den USA. Foto: Eduardo Jaramillo/NOTIMEX
Warten aufs gelobte Land: Ein haitianischer Flüchtling hat sich über Brasilien bis nach Mexiko vorgearbeitet. Ziel: die USA. Foto: Alejandro Zepeda/EFE
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Warten aufs gelobte Land: Ein haitianischer Flüchtling hat sich über Brasilien bis nach Mexiko vorgearbeitet. Ziel: die USA. Foto: Alejandro Zepeda/EFE
Sie haben nichts mehr: Mittelamerikanische Migranten ruhen sich in Mexiko auf Eisenbahnschienen aus, bevor sie weiter Richtung US-Grenze marschieren. Foto: Rodrigo Abd/AP
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Sie haben nichts mehr: Mittelamerikanische Migranten ruhen sich in Mexiko auf Eisenbahnschienen aus, bevor sie weiter Richtung US-Grenze marschieren. Foto: Rodrigo Abd/AP
Noch immer ohne Trumps Mauer: Die Grenze zwischen Mexiko und Kalifornien. Foto: Mike Nelson/EPA
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Noch immer ohne Trumps Mauer: Die Grenze zwischen Mexiko und Kalifornien. Foto: Mike Nelson/EPA

Noch immer liegen rund tausend Kilometer gefährlichen Weges vor ihnen: Migranten aus Mittelamerika setzen ihren Weg durch Mexiko fort - einige erreichen inzwischen die Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Mexiko-Stadt (dpa) - Rund 1700 mittelamerikanische Migranten sind auf ihrem Weg in Richtung USA in Mexiko-Stadt angelangt. Die Vorhut der sogenannten Migranten-Karawane mit Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador wurde am Sonntag in einem Stadion der mexikanischen Hauptstadt aufgenommen.

Über tausend Migranten versammelten sich unterdessen in Puebla, 125 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt, um von dort aus gemeinsam in die Hauptstadt zu ziehen.

Rund 2000 Menschen befinden sich noch auf dem Weg vom südlicher gelegenen Oaxaca nach Puebla. Sie haben sich in mehrere kleinere Gruppen aufgeteilt, nachdem die Regierung der Region Veracruz ihr Versprechen rückgängig gemacht hatte, den Migranten 150 Lastwagen zur Beförderung bis Mexiko-Stadt bereitzustellen, wie die für Migranten-Rechte eintretende Organisation "Pueblo Sin Fronteras" mitteilte. Die Strecke sei wegen der Vorherrschaft der Drogen-Kartelle, die oft Reisende überfallen, äußerst gefährlich.

Zwei weitere Karawanen befinden sich noch im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Eine mit rund 1500 Honduranern hat rund 180 Kilometer ab der Grenze mit Guatemala zurückgelegt, die andere mit rund 2000 Menschen aus El Salvador befand sich am Sonntag erst rund 40 Kilometer von der Südgrenze Mexikos entfernt.

Die Migranten fliehen vor Armut und Gewalt in ihren Heimatländern. In Mexiko-Stadt wollen sie mit Behörden und Vertretern der Zivilgesellschaft ihre Lage besprechen und anschließend über den weiteren Weg entscheiden. Auf der kürzesten Route bis an die US-Grenze in Texas sind es 1000 Kilometer durch gefährliches Gebiet. Der sicherere Weg in Richtung Kalifornien ist 2800 Kilometer lang.

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