Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Laut Bundeswehr in Bayern nachgewiesen

Erster Fall von Affenpocken in Deutschland bestätigt

Erster Fall von Affenpocken in Deutschland bestätigt

Hilfsorganisationen beschweren sich

"Westerwelle missbraucht Hilfseinsätze in Mali"

+
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) gestikuliert bei einer Rede

Berlin - Zwei Hilfsorganisationen haben sich in einem offenen Brief darüber beschwert, dass Außenminister Guido Westerwelle die Hilfseinsätze in Mali für seine politischen Motive missbrauche.

Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und Ärzte der Welt haben Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) vorgeworfen, ihren Hilfseinsatz in Mali zu erschweren. Indem er in seinen Äußerungen zur deutschen Unterstützung für den Militäreinsatz in Mali immer wieder militärische und humanitäre Aufgaben vermische, missbrauche er die Hilfseinsätze, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief der beiden Organisationen. Das Auswärtige Amt wies die Vorwürfe „entschieden“ zurück.

„Bei der humanitären Hilfe der Bundesregierung gelten selbstverständlich die bewährten Grundsätze der Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes der Nachrichtenagentur dpa. Das gelte auch für die humanitäre Hilfe der Bundesregierung für die notleidenden Menschen in Mali.

Die Hilfsorganisationen befürchten, dass ihre Mitarbeiter in Mali durch Westerwelles Äußerungen als Teil einer Militärintervention gesehen und „zur Zielscheibe“ werden. „Die Bundesregierung hat, wie fast alle westlichen Staaten, garantiert, humanitäre Hilfe nicht als Instrument der Außenpolitik einzusetzen“, heißt es in dem von Frank Dörner, Geschäftsführer Ärzte ohne Grenzen Deutschland, und Andreas Schultz, Direktor Ärzte der Welt Deutschland, unterzeichneten Brief.

dpa

Kommentare