Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Grünen-Chefin Roth hält Westerwelle für eine "Spaßbremse"

+
Grünen-Chefin Claudia Roth und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Mit ihm würde Roth das WM-Finale lieber anschauen als mit FDP-Chef Guido Westerwelle.

Berlin - Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth würde sich das Fußball-WM-Finale lieber mit Karl-Theodor zu Guttenberg als mit Christian Wulff oder Guido Westerwelle anschauen.

Aber nur, “wenn es unbedingt sein müsste“, schränkte sie in der N24-Sendung “Was erlauben Strunz“ ein. Zum Verteidigungsminister meinte sie: “Er macht zumindest optisch was her. Und ich glaube, dass er von Sport ganz schön viel versteht.“ FDP-Chef und Außenminister Westerwelle käme “sicher nicht“ in Frage, “weil ich glaube, dass er eine echte Spaßbremse ist, nicht nur in der Politik, sondern auch, was Fußball angeht“, sagte die Grüne. Der Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten, Wulff (CDU), scheidet für Roth aus, weil er am Tag des WM-Finales “Trauer tragen wird, weil er's nicht gepackt hat und wieder versucht, sich als Ministerpräsident in Niedersachsen zu reetablieren“.

Das sind die Baustellen der FDP

Das sind die Baustellen der FDP

Die FDP im Tal der Tränen! Nur noch fünf Prozent der Bürger würden der Partei ihre Stimme geben – bei der Bundestagswahl kam die Partei auf knapp 15 Prozent. © dpa
In Berlin hat sich jetzt die Parteispitze getroffen, um einen Weg aus der Misere zu finden. Dabei will die FDP will ohne großen Kurswechsel aus ihrem Stimmungstief nach acht Monaten Regierungszeit kommen. © apn
„Wir Freien Demokraten machen einen neuen Anlauf“, sagte Parteichef Guido Westerwelle. „Aber wir bleiben bei unseren Themen und unserem Kurs.“ Westerwelle gab auch eigene Fehler zu. © dpa
Trotz der schlechten Umfrage- und Sympathiewerte will er jedoch sowohl Parteichef als auch Außenminister und Vizekanzler bleiben. Die tz stellt die zehn wichtigsten Baustellen der FDP vor. © dpa
Das Steuer-Dilemma: Die Liberalen stecken in der Klemme. In die Bundestagswahl sind sie mit dem Versprechen von drastischen Steuersenkungen gegangen, mittlerweile denkt die Regierung an kaum etwas anderes als ans Sparen. © dpa
Bisher kommt die Koalition immerhin um Steuererhöhungen herum, angesichts des enormen Spardrucks, hat Kanzlerin Angela Merkel die Steuersenkungspläne von der Agenda genommen. © dpa
FDP-Generalsekretär Christian Lindner will sich nicht von den Steuersenkungsplänen verabschieden. Er will den Druck auf die öffentlichen Haushalte beibehalten und die Steuerzahler später entlasten – einen Termin muss er aber offen lassen. © dpa
Das Glaubwürdigkeits-Problem: Die FDP hat nicht nur in der Steuerpolitik ein Problem mit ihrer Glaubwürdigkeit. Vor der Wahl wollte Dirk Niebel das Entwicklungshilfeministerium abschaffen – jetzt ist er selber Entwicklungshilfeminister. © dpa
Auch die Einsparungen bei Staatssekretären hat die FDP nach der Wahl vergessen. Stattdessen zog sich die Partei den Unmut der Bevölkerung zu, als sie eine Mehrwertsteuerentlastung für Hoteliers durchdrückte. © dpa
„Wir wollen uns neues Vertrauen und neue Glaubwürdigkeit erarbeiten“, kündigte Westerwelle an. © dpa
Der interne Streit: In der Partei geht es hoch her! FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger will von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft lernen: „Man kann von der Mannschaft Teamgeist lernen – auch dass man nach vorne, in die Offensive geht.“ © dpa
Zwar gehen die Politiker der FDP häufig in die Offensive, es hapert aber an der Abstimmung untereinander. So forderte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: „Die starken Schultern müssen mehr tragen.“ © dpa
Damit die unteren und mittleren Einkommen entlastet werden können, müssten die Spitzenverdiener mehr Steuern zahlen. © dpa
Auf FDP-Fraktionsvize Jürgen Koppelin will den Spitzensteuersatz auf 45 Prozent anheben. Sofort regte sich Widerstand bei den Liberalen. © dpa
Sofort regte sich Widerstand bei den Liberalen. Eine Anhebung des Spitzensteuersatzes sei kein Thema, bekräftigt FDP-General Lindner. © dpa
Der Zwist mit der Union: Eigentlich streitet die FDP schon genug mit sich selber, doch zusätzlich muss sich die Partei noch mit dem Koalitionspartner herumschlagen. © dpa
„Wir waren auf Demonstrationen von politischen Gegnern eingestellt, aber nicht auf die Widerstände innerhalb der Koalition“, kritisiert Westerwelle die Union. CDU und CSU haben die FDP in die Zange genommen. © dpa
Aus München stehen die Liberalen unter Dauerbeschuss, ob Gesundheitspolitik oder Familienförderung – die FDP kann fest mit dem Widerspruch der CSU rechnen. © dpa
Besonders innig ist das Duell zwischen Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP)... © dpa
...und dessen bayerischen Amtskollegen Markus Söder (CSU). © dpa
In dessen Verlauf musste die FDP eines ihrer wichtigsten Vorhaben begraben: die Kopfpauschale. © dpa
Die Steuersenkungen hat Kanzlerin Merkel nach der verlorenen NRW-Wahl von der Agenda gestrichen. © dpa
Das sind die Baustellen der FDP © dpa
Das sind die Baustellen der FDP © dpa
Das sind die Baustellen der FDP © dpa
Das sind die Baustellen der FDP © dpa
Das sind die Baustellen der FDP © dpa
Der schwache Parteichef: Der Kapitän steht am Pranger. Guido Westerwelle hatte die Partei zu ihrem Erfolg bei der Bundestagswahl geführt – jetzt gilt Westerwellen vielen in der Partei als der Hauptschuldige für die miserable Situation der Liberalen. © dpa
Er redet, wenn er schweigen sollte und geht auf Tauchstation, wenn seine Meinung gefragt wäre. © dpa
Vor allem Westerwelles Äußerungen zu Hartz-IV-Empfängern, denen er spätrömische Dekadenz vorwarf, haben an Westerwelles Image gekratzt. © dpa
„Seine Kombination von liberalen Themen und üblem Populismus ist völlig aus der Zeit gefallen“, sagte Polit-Berater Klaus Kocks zur tz. © dpa
Trotzdem erhält Westerwelle vorerst Rückendeckung. „Westerwelle hat als Trainer nur ein einziges Spiel nicht gewonnen: die NRW-Wahl. Da wechselt man den Trainer nicht so schnell“, so FDP-Gesundheits-Staatssekretär Daniel Bahr. © dpa
Im kommenden Jahr muss sich die FDP sechs Landtagswahlen stellen – die Nagelprobe für Westerwelle. © dpa
„Wenn sich die FDP jetzt nicht sofort neu erfindet, wird der Parteivorsitzende 2011 von den Landtagswählern ausgewechselt. Und das zu Recht“, so Politik-Berater Michael Spreng. © dpa
Der blasse Außenminister: In seinem zweiten Amt, dem des Außenministers bleibt Westerwelle bisher blass. © dpa
Seine Amtsvorgänger wie Hans-Dietrich Genscher (FDP, rechts) oder Joschka Fischer (Grüne) setzten Themen, engagierten sich etwa besonders für Nahost oder die europäische Integration. © dpa
Westerwelle ist bemüht, er reist viel, aber er hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. © dpa
Nur die Zusammensetzungen seiner Reisegruppen sorgten immer wieder für Gesprächsstoff. Foto: Westerwelle mit seinem Lebensgefährten Michael Mronz (links). © dpa
Der Problem-Minister Brüderle: Rainer Brüderle leidet unter seinem Vorgänger. © dpa
Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, links) hatte als Wirtschaftsminister eine derart gute Figur gemacht, dass der frühere rheinland-pfälzische Weinbauminister Brüderle in seinem Amt oft ungelenk wirkt. © dpa
Nachdem Brüderle anfangs häufig von der Kanzlerin zurückgepfiffen wurde, konnte er im Kampf um die Opel-Bürgschaften aber einen ersten Erfolg feiern. © dpa
Schwieriges Gesundheits-Ressort: Philipp Rösler hat das schwierigste Amt in der Bundesregierung übernommen. © dpa
Als Gesundheitsminister muss er sich mit der Pharma-Lobby, den Kassen, den Ärzten und Markus Söder anlegen. © dpa
Nicht zu beneiden – und so ist sein großes politisches Talent im Berliner Alltag schnell verblasst. © dpa
Der junge Rösler ist einfach zu unerfahren für dieses schwierige Amt. © dpa

apn

Kommentare