Klimakonferenz in Wien

Greta Thunberg: Müssen in allen Lebensbereichen umdenken

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg während der Eröffnung des dritten Klimagipfels der von Arnold Schwarzenegger gegründeten NGO "R20". Foto: Georg Hochmuth/APA
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Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg während der Eröffnung des dritten Klimagipfels der von Arnold Schwarzenegger gegründeten NGO "R20". Foto: Georg Hochmuth/APA
Die von Schwarzenegger im Jahr 2010 gegründete NGO "R20 - Regions of Climate Action" soll Akteure vernetzen und eine Präsentationsplattform für regionale vorbildliche Beispiele im Klimaschutz sein. Foto: Georg Hochmuth/APA
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Die von Schwarzenegger im Jahr 2010 gegründete NGO "R20 - Regions of Climate Action" soll Akteure vernetzen und eine Präsentationsplattform für regionale vorbildliche Beispiele im Klimaschutz sein. Foto: Georg Hochmuth/APA
UN-Generalsekretär António Guterres und die österreichische Abgeordnete Monika Langthaler im Gespräch. Foto: Georg Hochmuth/APA
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UN-Generalsekretär António Guterres und die österreichische Abgeordnete Monika Langthaler im Gespräch. Foto: Georg Hochmuth/APA
Arnold Schwarzenegger (v.r.), Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Greta Thunberg und UN-Generalsekretär António Guterres in Wien. Foto: Georg Hochmuth/APA
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Arnold Schwarzenegger (v.r.), Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Greta Thunberg und UN-Generalsekretär António Guterres in Wien. Foto: Georg Hochmuth/APA
Österreichs Bundespräsident Alexander Van Der Bellen spricht bei der Eröffnung des Klimagipfels in Wien. Foto: Georg Hochmuth/APA
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Österreichs Bundespräsident Alexander Van Der Bellen spricht bei der Eröffnung des Klimagipfels in Wien. Foto: Georg Hochmuth/APA
Greta Thunberg: "Einzelne, voneinander isolierte Lösungen sind nicht mehr genug - und das wissen Sie alle." Foto: Georg Hochmuth/APA
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Greta Thunberg: "Einzelne, voneinander isolierte Lösungen sind nicht mehr genug - und das wissen Sie alle." Foto: Georg Hochmuth/APA

Greta Thunberg und Arnold Schwarzenegger bilden in Wien ein prominentes Duo im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe. "Keine weitere Zeit mehr verlieren" ist dabei ihr Motto.

Wien (dpa) - Klimaaktivistin Greta Thunberg und Schauspieler Arnold Schwarzenegger haben mit Blick auf die drohende Klimakatastrophe eindringlich vor einem "Weiter so" gewarnt. Die 16 Jahre alte Thunberg rief dazu auf, in allen Bereichen des Lebens umzudenken.

"Einzelne, voneinander isolierte Lösungen sind nicht mehr genug - und das wissen Sie alle", sagte sie bei einer Klimakonferenz in Wien. Die Klimakrise sei in erster Linie ein Notfall, bei dem es nicht primär darum gehe, neue Jobs und Wirtschaftswachstum zu generieren. "Das ist die größte Krise, der die Menschheit jemals begegnet ist."

Schwarzenegger, der sich schon in seiner Zeit als Gouverneur von Kalifornien (2003-2011) für den Klimaschutz eingesetzt hatte, unterschied zwischen den Träumern, den Machern und den Zweiflern. Die Träumer und Macher müssten zusammenarbeiten und den Zweiflern beweisen, dass diese mit ihrer Haltung nur für weitere Probleme sorgten. Er könne es nicht verstehen, dass Autohersteller wie Volkswagen lieber betrügen würden, statt einen "Elektromotor zu entwickeln, der sich weltweit verkaufen würde wie warme Pfannkuchen". "Eure Zeit ist bald abgelaufen", rief Schwarzenegger denen zu, die aus seiner Sicht nur den Status quo bewahren wollten. "Ihr könnt den Fortschritt bremsen. (...) Aber wir Träumer und Macher weltweit werden Euch beweisen, dass ihr falsch liegt."

Veranstalter der Konferenz war die NGO "R20 - Regions of Climate Action", die Schwarzenegger 2010 selbst gegründet hat. Die Veranstaltung soll vor allem Akteure vernetzen und eine Präsentationsplattform für regionale vorbildliche Beispiele im Klimaschutz sein. Auf der zweitägigen Konferenz treffen sich 1200 Besucher, darunter viele Wissenschaftler, aus 30 Nationen.

Als Redner auf der Konferenz rief UN-Generalsekretär António Guterres die Weltgemeinschaft zu mehr Engagement gegen den Klimawandel auf. "Wir machen zu wenig von dem Vereinbarten, von dem wir schon jetzt wissen, dass es überhaupt nicht ausreichen wird", sagte Guterres.

Der 70 Jahre alte Portugiese spielte auf das Abkommen an, das nach der Klimaschutzkonferenz in Paris 2015 abgeschlossen wurde. Die Erderwärmung soll demnach auf deutlich unter zwei Grad Celsius begrenzt werden. Bis heute setzten viele Länder aber nicht einmal das um, was sie in Paris versprochen hätten, sagte Guterres. "Wir brauchen schnell eine grüne Wirtschaft, keine graue Wirtschaft - um eine grüne Gesellschaft zu haben, keine graue Gesellschaft." Als konkrete Maßnahmen nannte er unter anderem die Besteuerung von Umweltverschmutzungen und ein Ende von Subventionen für fossile Brennstoffe. "Ich weiß, dass wir das schaffen können - vorausgesetzt wir haben den politischen Willen dazu."

R20-Klimagipfel

Programm der Konferenz

Programm des Klima-Jahrmarkt (Eintritt frei)

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