Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundesbürger verlieren Vertrauen ins Gesundheitssystem

+
Das Gesundheitssystem wird zunehmend selbst zum Patient. Hilft bald nur noch eine Not-OP?

Berlin - Praxisgebühr, Gesundheitsreform, Zusatzbeiträge: Die Bundesbürger verlieren zunehmend das Vertrauen in das Gesundheitssystem. Laut einer Umfrage rechnen 30 Prozent sogar mit einem Kollaps.

Nur eine verschwindend geringe Minderheit der Bundesbürger hat noch uneingeschränktes Vertrauen in das deutsche

Lesen Sie dazu auch:

Aigner: Zusatzbeitrag ab Februar rechtswidrig

Höhere Beiträge für Millionen Krankenversicherte

Regierung wirbt für Milliardenzuschuss an Kassen

Gesundheitssystem. Gerade einmal sieben Prozent halten es im Großen und Ganzen für in Ordnung, 59 Prozent sehen dagegen größere Probleme, wie das am Freitag veröffentlichte ZDF-Politbarometer ergab. Für 30 Prozent steht das System sogar kurz vor dem Kollaps.

Mit 49 Prozent sind knapp die Hälfte der Meinung, dass die Krankenkassen weiteren Finanzierungsbedarf generell besser über Beitragserhöhungen decken sollten. Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) spricht sich eher dafür aus, mehr Leistungen selbst zu bezahlen, 26 Prozent können kein Urteil abgeben. Große Einsparmöglichkeiten sehen die Bundesbürger vor allem bei den Verwaltungskosten der Krankenkassen (83 Prozent), im kostenbewussten Verhalten von Patienten (71 Prozent) und bei den Kosten für Medikamente (69 Prozent).

Dagegen meinen nur 27 Prozent, bei den Krankenhauskosten und 25 Prozent bei den Arzthonoraren könne man viel sparen. Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom 26. bis 28. Januar 2010 1.256 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

dapd

Kommentare