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Gauck oder Wulff: Welcher Promi wen wählt

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Wollen beidr für Joachim Gauck stimmen: Sebastian Krumbiegel, Sänger der Popband “Die Prinzen“ und Hildegard Hamm-Brücher, frühere FDP-Politikerin.

Berlin - Die ersten prominenten Wahlmänner und -frauen haben öffentlich erklärt, für welchen Kandidaten sie heute in der Bundesversammlung stimmen wollen. Wer für Wulff ist, wer für Gauck - und wer nichts verraten will:

Update vom 9. Februar 2017: Jogi Löw sitzt für die Grünen in der Bundesversammlung und Veronica Ferres für die CDU. Nun stehen sämtliche Namen fest. Wir haben bereits alle Prominenten zusammengefasst, die in der Bundesversammlung 2017 den Bundespräsidenten wählen.

“Ich wähle Gauck deswegen, weil ich ihn gut finde und weil er parteiübergreifend verschiedene Leute vereinen kann. Die Politikverdrossenheit könnte durch einen solchen Mann schon ein bisschen gesenkt werden.“ (Sebastian Krumbiegel, Sänger der Popband “Die Prinzen“ und heute Wahlmann der SPD in der Bundesversammlung, im ZDF-“Morgenmagazin“)

Bilder von der Wahl des Bundespräsidenten

Bilder von der Wahl des Bundespräsidenten

Christian Wulff ist neuer Bundespräsident. © dpa
Christian Wulff bedankt sich für die Wahl. © dpa
Die Koalition bejubelt Wulff nach neun Stunden Wahl-Krimi. © dpa
Erleichterung bei der Kanzlerin: Angela Merkel und Christian Wulff. © dpa
CSU-Chef Horst Seehofer und Wulff. © dpa
Der unterlegene Kandidat Joachim Guack gratuliert dem neuen Bundespräsidenten. © dpa
FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle gratuliert Christian Wulff. © dpa
Angela Merkel hat Christian Wulff als erste zur Wahl zum Bundespräsidenten gratuliert. © dpa
Christian Wulff umarmt seine Frau Bettina. © dpa
Das Ehepaar Wulff freut sich und wird ins Schloss Bellevue nach Berlin einziehen. © dpa
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer (l-r), Präsidentschaftskandidat Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und Außenminister Guido Westerwelle warten auf den dritten Wahlgang am Mittwoch (30.06.2010) während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin. © dpa
Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck steht beim dritten Wahlgang am Mittwoch (30.06.2010) während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin auf der Besuchertribüne. © dpa
Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) stehen vor dem dritten Wahlgang am Mittwoch (30.06.2010) während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin vor einer leeren Urne. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (l) wartet mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) auf den dritten Wahlgang am Mittwoch (30.06.2010) während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin. © dpa
Oskar Lafontaine von Die Linke (r) unterhält sich mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, dem Präsidentschaftskandidaten der Koalition Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) vor dem dritten Wahlgang. © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (beide CDU) und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer warten auf den Beginn des dritten Wahlgangs. © dpa
Joachim Gauck, und seine Lebensgefährtin, die Journalistin Daniela Schadt, verfolgen den dritten Wahlgang. © dpa
Vor Beginn des dritten Wahlganges wird die Frau des Kandidaten von Union und FDP, Bettina Wulff, im Plenarsaal des Bundestages in Berlin von einem Sonnenstrahl gestreift. © dpa
Nach der Verkündung des Ergebnisses des zweiten Wahlganges wird Joachim Gauck (M), Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, im Plenarsaal des Bundestages in Berlin beklatscht. Neben ihm sitzen der SPD Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier (l) und in der Reihe dahinter Klaus Wowereit (l-r), Kurt Beck, Manuela Schwesig und Andrea Nahles. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck (2.v.r-l) nimmt am Mittwoch (30.06.2010) nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im zweiten Wahlgang die Glückwünsche der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler, von Wolfgang Thierse und dem Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) entgegen. © dpa
Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im zweiten Wahlgang. © dpa
Der Kandidat von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU - M), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer unterhalten sich nach der Bekanntgabe der Ergebnisse zum zweiten Wahlgang. © dpa
Roland Koch (l-r), Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jürgen Rüttgers und der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Christian Wulff (alle CDU) unterhalten sich nach dem zweiten Wahlgang. © dpa
Der Kandidat von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warten am auf die Bekanntgabe des Ergebnisses zum zweiten Wahlgang. Wulff erreichte auch im zweiten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit. © dpa
Präsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck, fasst sich nach der Bekanntgabe der Ergebnisse zum zweiten Wahlgang an die Nase. Es wurde ein dritter Wahlgang nötig. © dpa
Eine Saaldienerin räumt nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Wahlganges die Stuhlreien auf. © dpa
Dicht gedrängt stehen Mitglieder der CDU nach dem zweiten Wahlgang zusammen. © dpa
Angela Merkel gibt im zweiten Wahlgang ihre Stimme ab. © dpa
Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt. © dpa
CSU-Ehrenvorsitzender und Bayern Ey-Ministerpräsident Edmund Stoiber bei der Stimmabgabe. © dpa
Nach der Verkündung des ersten Wahlganges: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Kandidat von CDU, CSU und FDP für das Amt des Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU). © dpa
Die Frau des Kandidaten der Union und FDP, Bettina Wulff (l) und die Tochter aus der ersten Ehe Wulffs, Annalena. © dpa
Sängerin Petra Zieger liest während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin nach ihrer Stimmabgabe Zeitung. © dpa
Sängerin Petra Zieger liest am Mittwoch (30.06.2010) während der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin nach ihrer Stimmabgabe Zeitung. © dpa
Luc Jochimsen, Kandidatin der Linken. © dpa
Saaldiener mit den Wahlzetteln. © dpa
Saaldiener mit den Wahlzetteln. © dpa
Der Sänger der Band "Die Prinzen" Sebastian Krumbiegel posiert während einer Pause der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin am Rednerpult für ein Erinnerungsfoto. © dpa
Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem Wahlzettel. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck, steht neben der Frau des schwarz-gelben Kandidaten Wulff, Bettina Wulff. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) unterhält sich mit dem niedersächsischen CDU-Fraktionsvorsitzenden David McAllister. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat der schwarz-gelben Koalition Christian Wulff (M) applaudiert neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU). © dpa
Bilder von der Bundesversammlung © dpa
Fotografen im Reichstag. © dpa
Lange Gesichter bei (von links) Bundeskanzlerin Angela Merkel, Präsidentschaftskandidat Christian Wulff (beide CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck und die Frau des Kandidaten der schwarz-gelben Koalition Wulff, Bettina Wulff stehen am Mittwoch vorder Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin auf der Besuchertribüne. © dpa
Der Präsidentschaftskandidat der schwarz-gelben Koalition, Christian Wulff (M, CDU), gibt in der Bundesversammlung in Berlin seine Stimme ab. © dpa
Einige Zuschauer sitzen am Mittwoch in Hamburg vor einer Großbildleinwand, auf der die Wahl des Bundespräsidenten übertragen wird. © dpa
Das Mitglied der Bundesversammlung, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen kommt am Mittwoch zur Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Berlin. © dpa
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt im Reichstag ihre Stimme ab. Mutmaßlich für Christian Wulff. © apn
Ein Blick auf die Bundesversammlung © apn
Der Kandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen fuer die Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck, Mitte, und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt während der Bundesversammlung im Bundestag in Berlin. © apn
Der Kandidat von CDU/CSU und FDP für die Bundespräsidentenwahl, Christian Wulff (CDU), links, und Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) während der Bundesversammlung im Bundestag in Berlin. © apn
Der Präsidentschaftskandidat der schwarz-gelben Koalition, Christian Wulff (CDU), ist am Mittwoch in Berlin vor der Wahl des Bundespräsidenten während eines Interviews auf einer Videowand vor dem Reichstag in Berlin zu sehen. © dpa
Der Kandidat der Union und FDP, Christian Wulff (2.v.l), mit seiner Ehefrau Bettina (l) und seiner Tochter Annalena, spricht am Mittwoch in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin mit dem Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, rechts hinter ihm seine Freundin Daniela Schadt. © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt am Mittwoch in Berlin zur Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung. © dpa
Die Präsidentschaftskandidatin der Linken, Luc Jochimsen, kommt am Mittwoch zum ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin. Die Bundesversammlung soll heute den neuen Präsidenten wählen. © dpa
Die Präsidentschaftskandidatin der Linken, Luc Jochimsen, kommt am Mittwoch zum ökumenischen Gottesdienstes in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin. © dpa
Der Kandidat der SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin, die Journalistin Daniela Schadt, nehmen am Mittwoch am ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. © dpa
Der Kandidat von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), seine Frau Bettina Wulff und Annalena, seine Tochter aus erster Ehe, kommen am Mittwoch zum ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin. © dpa
Der Kandidat der SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck (l-r), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, Bettina Wulff und der Kandidat von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), nehmen am Mittwoch am ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. © dpa
Der Kandidat von CDU und FPD für das Amt des Bundespräsidenten, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), seine Frau Bettina Wulff und Annalena (r), seine Tochter aus erster Ehe, erwarten den Beginn des ökumenischen Gottesdienstes in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin. © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßt am Mittwoch (30.06.2010) den Kandidaten von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), und seine Frau Bettina Wulff vor Beginn des ökumenischen Gottesdienstes in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. © dpa
Der Kandidat der SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin, die Journalistin Daniela Schadt, nehmen am Mittwoch am ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. © dpa
Der Kandidat der SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck (l-r), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nehmen am Mittwoch am ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. © dpa
Der Kandidat von CDU und FPD für das Amt des Bundespräsidenten, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), seine Frau Bettina Wulff und Annalena (r), seine Tochter aus erster Ehe, erwarten den Beginn des ökumenischen Gottesdienstes in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin. © dpa
Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt (l-r), der Kandidat der SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, Bettina Wulff und der Kandidat von CDU und FPD, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), nehmen am Mittwoch am ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin teil. Die Bundesversammlung soll heute den neuen Präsidenten wählen. © dpa

“Ich bin zu 150 Prozent entschieden. Ich kenne Joachim Gauck noch aus der Kirchentagszeit aus der DDR. Gauck ist zum ersten Mal jemand, der ohne Krampf Deutschland verkörpert.“ (Hildegard Hamm-Brücher, frühere FDP-Politikerin und 1994 Kandidatin für das Bundespräsidentenamt am Mittwoch im Deutschlandfunk. Hamm- Brücher wurde von den Grünen für die Bundesversammlung als Wahlfrau nominiert.)

So wird der Bundespräsident gewählt

Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht

Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Hier plaudert Roman Herzog mit Königin Elisabeth; sie ist das Staatsoberhaupt Großbritanniens. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Das Grundgesetz weist dem obersten Repräsentanten Deutschlands zwar viele Aufgaben zu, aber deutlich weniger politische Befugnisse als etwa in Präsidialdemokratien wie Frankreich oder den USA. Hier besuchen Bundespräsident Roman Herzog (l.) und Bundeskanzler Helmut Kohl (r.) den US-Präsidenten Bill Clinton. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Er soll sein Amt unparteiisch führen, ist jedoch nicht auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Das Staatsoberhaupt vertritt den Bund völkerrechtlich und schließt im Namen des Bundes Verträge mit anderen Staaten. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Hier unterzeichnet Bundeskanzlerin Merkel den Vertrag von Lissabon. Köhler hatte die Ratifizierung zunächst ausgebremst, um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Zu den normalen Geschäften zählen Staatsbesuche und Empfänge von Diplomaten. Hier empfängt Bundespräsident Horst Köhler (vorne 2.v.l.) den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres. An der Gedenkstätte am Gleis 17 im Berliner Grunewald fand eine Feier zum Andenken an die Opfer des Holocaust statt. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Er kann durch Reden und Reisen politische Akzente setzen. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Zu den Aufgaben und Rechten des Staatsoberhaupts gehört die Mitwirkung bei der Regierungsbildung. Die Minister des Kabinetts  (Foto: schwarz-gelbe Regierung) werden von ihm ernannt und entlassen; allerdings auf Vorschlag des Kanzlers. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Den Kanzler - hier Bundeskanzlerin Angela Merkel - schlägt der Bundespräsident dem Parlament zur Wahl vor. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Falls der Kandidat keine Mehrheit findet, kann der Präsident das Parlament auflösen. Hier gratuliert der gestürzte Kanzler Helmut Schmidt (M.r.) dem per konstruktivem Misstrauensvotum an die Macht gekommenem Helmut Kohl (M.l.). © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Gesetze können erst wirksam werden, wenn der Präsident sie unterschrieben hat. Seine Unterschrift kann er nur aus verfassungsrechtlichen Gründen verweigern. Hier unterzeichnet Köhler das Gesetz, dass als "Bankenrettungsplan" bekannt wurde. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Anders als in Frankreich, Österreich oder Polen wird das deutsche Staatsoberhaupt nicht direkt vom Volk gewählt. Hier ist Polens Präsidentschaftskandidat Jaroslaw Kaczynski mit der Enkeltochter seines Bruders bei der Abstimmung in seiner Heimat zu sehen. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
In Deutschland wird das Staatsoberhaupt von einem Wahlgremium, der Bundesversammlung, gewählt. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist nur ein Mal möglich. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Gewählt werden kann nur, wer Deutscher und mindestens 40 Jahre alt ist.  Die Kandidaten für Köhlers Nachfolge (v.l.): Christian Wulff (51 Jahre, geboren in Osnabrück), Joachim Gauck (70, Rostock) und Luc Jochimsen (74, Nürnberg). © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Der Präsident kann nur durch das Bundesverfassungsgericht und nur bei vorsätzlichen Verstößen gegen das Grundgesetz oder andere Bundesgesetze seines Amtes enthoben werden. Außer er geht freiwillig früher, wie Horst Köhler, hier beim Großen Zapfenstreich. © dpa
Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
Die Amtsbezüge des Bundespräsidenten betragen derzeit 199 000 Euro im Jahr. Sein Amtssitz ist das Schloss Bellevue in Berlin. © dpa

“Das Wahlgeheimnis ist Teil der Wahlfreiheit, dass sollte man nicht durch Geschwätzigkeit einschränken. Und das Recht nehme ich mir. Wir werden einen guten Bundespräsidenten haben, egal wie es ausgeht.“ (Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees und Wahlmann der FDP am Mittwoch im ZDF-“Morgenmagazin“, auf die Frage, für wen er bei der Bundespräsidentenwahl stimmen werde.)

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