Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fast zehn Angriffe pro Tag

Flüchtlinge: Amnesty wirft deutschen Innenministern Versagen vor

Polizeieinsatz bei Flüchtlingsunterkunft in Berlin
+
Laut dem Generalsekretär Markus Beeko ereignen sich im Durchschnitt fast zehn Angriffe pro Tag auf Flüchtlinge (Archiv).

Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Innenministern von Bund und Ländern wegen der Gewalt gegen Flüchtlinge hierzulande Versagen vorgeworfen.

Flüchtlinge müssten in Deutschland "um Leib und Leben fürchten", erklärte Generalsekretär Markus Beeko am Montag in Berlin. Er reagierte damit auf die am Wochenende bekannt gewordenen Daten zu Angriffen auf Geflohene, Asylsuchende und ihre Unterkünfte im Jahr 2016.

"Die aktuelle Zahl von durchschnittlich fast zehn gemeldeten Angriffen pro Tag auf Flüchtlinge, Asylsuchende und ihre Unterkünfte belegt eindringlich, dass die anhaltende Gewalt gegen Geflüchtete von der Politik nicht ausreichend ernst genommen und adressiert wird", kritisierte Beeko. Es handele sich um "eine dringende Mahnung an die deutschen Innenminister, endlich aktiv zu werden". Nötig sei ein deutschlandweites Schutzkonzept für Flüchtlingsunterkünfte.

Mehr als 3500 Angriffe auf Flüchtlinge allein im vergangenen Jahr

Nach Angaben der Bundesregierung wurden in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 3500 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte registriert. 560 Menschen wurden verletzt, darunter 43 Kinder.

Das Bundesinnenministerium nannte die Zahlen "erschreckend hoch" und "Anlass zur Sorge". Jeder derartige Fall sei einer zu viel, betonte ein Sprecher. Allerdings sei die insgesamt rückläufige Tendenz der Zahlen "Anlass für ein kleines bisschen Hoffnung".

AFP

Kommentare