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Rede im Stahlwerk

„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren

Papst Franziskus besucht Stahlarbeiter in Genua
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Papst Franziskus besucht Stahlarbeiter in Genua

Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.

Genua - Beim Besuch eines mit wirtschaftlichen Problemen kämpfenden Stahlwerks in Italien hat Papst Franziskus Finanzinvestoren scharf angegriffen. "Die fortschreitende Verwandlung des Unternehmers in einen Spekulanten ist eine wirtschaftliche Krankheit", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag vor tausenden Arbeitern in der Fabrik Ilva in Genua.

Dagegen lobte Franziskus die Würde des "guten Arbeiters" und die Unternehmenschefs, die jene an Gewinnen teilhaben ließen. Die Arbeiter feierten den Papst mit Applaus und lauten Rufen.

Franziskus äußert sich häufiger offen und provokant. Er hat die Barmherzigkeit zum Motto seiner Amtszeit gemacht und setzt sich unter anderem auch für Arme und Flüchtlinge ein.

Am Mittwoch hatte der Papst Besuch von US-Präsident Donald Trump bekommen.

AFP

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