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Ersatztermin bereits gefunden

EU-Sondergipfel wegen Corona-Fall verschoben: Ratspräsident nun in Quarantäne

EU-Ratspräsident Charles Michel bei einer Pressekonferenz.
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Aufgrund eines Corona-Falls in seinem direkten Umfeld befindet sich EU-Ratspräsident Charles Michel in Quarantäne.
  • Michelle Brey
    VonMichelle Brey
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Der Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs, der für Donnerstag und Freitag geplant war, musste verschoben werden. Ratspräsident Charles Michel befindet sich in Quarantäne.

  • Aufgrund eines Corona-Falls wurde der EU-Sondergipfel verschoben.
  • EU-Ratspräsident Charles Michel befindet sich in Quarantäne. Ein Sicherheitsbeamter wurde positiv getestet.
  • Ein Ersatztermin wurde bereits bekannt gegeben.

München - Wegen eines Corona-Falls wird der für diese Woche geplante Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs verschoben. Wie ein EU-Sprecher am Dienstag die Öffentlichkeit via Twitter informierte, wurde ein Sicherheitsbeamter von EU-Ratspräsident Charles Michel positiv auf das Coronavirus* Sars-CoV-2 getestet. Aus diesem Grund befindet sich Ratspräsident Charles Michel nun in Quarantäne. In Deutschland gibt es indes in Nordrhein-Westfalen einen neuen Corona-Hotspot.

EU-Sondergipfel abgesagt: Ratspräsident Charles Michel in Quarantäne

„Der Präsident des Europäischen Rats hat heute erfahren, dass ein Sicherheitsbeamter, mit dem er Anfang vergangener Woche in engem Kontakt war, positiv auf Covid getestet wurde“, schrieb EU-Sprecher Barend Leyts. Der Ratspräsident sei zuletzt am Montag auf Corona getestet worden und negativ gewesen. "Um belgische Regeln zu respektieren, hat er sich ab heute in Quarantäne begeben". Für das Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs wurde bereits ein Ersatztermin gefunden. Dementsprechend soll das Treffen am 1. und 2. Oktober stattfinden.

Bei dem Gipfel wollen die Staats- und Regierungschefs vor allem über außenpolitische Themen und insbesondere über das Verhältnis zu China und der Türkei sprechen. Die EU hatte der Türkei wegen umstrittener Erdgas-Erkundungen im östlichen Mittelmeer Ende August ein Ultimatum gesetzt und zusätzliche Sanktionen angedroht. Wenn es keine Fortschritte gebe, könne auf dem Sondergipfel eine Liste weiterer Strafmaßnahmen diskutiert werden, sagte damals der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Diese würden auch Wirtschaftssanktionen umfassen.

Außerdem sollte es auch um Sanktionen zum Konflikt in Belarus gehen, die derzeit durch das EU-Land Zypern blockiert werden. Weitere Themen sind die Fortentwicklung des Binnenmarkts und die Digitalisierung. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Netzwerks (mbr)

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