Bundeswehr-Standorte: Schließung nicht vor 2014

München - Bei der Bundeswehrreform sind in Bayern bis Ende 2013 keine Standort-Schließungen geplant. Das teilte der Bundeswehr-Experte der SPD-Landtagsfraktion, Peter Paul Gantzer, am Sonntag mit.

Er beruft sich auf Angaben des Verteidigungsministeriums, das derzeit Pläne für die Umsetzung der im vergangenen Jahr beschlossenen Reform erarbeitet. Standorte im Freistaat sollen demzufolge erst von 2014 an geschlossen werden. In diesem Jahr seien zunächst Dienststellen in Baden-Württemberg und Niedersachsen betroffen, sagte Gantzer.

In Bayern hat die Bundeswehrreform massive Auswirkungen. Fast 20 000 der 50 700 Dienstposten - also nahezu 40 Prozent - sollen wegfallen. Drei Standorte - Fürstenfeldbruck, Penzing und Kaufbeuren - werden komplett geschlossen, Kempten wird ebenfalls fast vollständig dicht gemacht. Andere Standorte werden stark zusammengestrichen, etwa Donauwörth, Erding und Roth. Damit wird es im Freistaat künftig nur noch rund 31 000 Dienstposten geben. Details zu den Schließungsterminen ab 2014 sollen laut Gantzer im Frühjahr vom Ministerium in Berlin bekanntgegeben werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser