Bund: Nur 50 Milliarden Euro neue Schulden

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Hamburg - Die Bundesregierung wird nach Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weniger Schulden machen als zunächst geplant.

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“Wir werden irgendwo in der Größenordnung von 50 Milliarden Euro für den Bund ankommen. Das ist eine schrecklich hohe Zahl, auch wenn sie nicht ganz so hoch ist, wie wir Anfang des Jahres noch befürchtet hatten“, sagte Schäuble am Donnerstag in den ARD-“Tagesthemen“.

Steuersenkungen kann sich der Finanzminister aber trotz der sprudelnden Steuereinnahmen derzeit nicht vorstellen. “Endgültig ist im Leben nie etwas. Aber derzeit haben wir keinerlei Spielraum“, sagte er. Die Entscheidung der amerikanischen Notenbank, Staatsanleihen für 600 Milliarden Dollar zu kaufen, sieht Schäuble kritisch: “Ich glaube nicht, dass die Amerikaner damit ihre Probleme lösen.

Und ich glaube, dass sie der Welt zusätzliche Probleme schaffen“. Das werde auch beim G20-Gipfel in der kommenden Woche besprochen werden. Er wünsche den Amerikanern, dass sie ihre Probleme möglichst rasch lösten. Aber wenn man sich die Erfolge in Deutschland anschaue, so sehe man, dass die Probleme mit höheren Defiziten nicht zu lösen seien, sagte Schäuble.

dapd

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