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Brüderle: Atom-Ausstieg nicht zum "Nulltarif"

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Atomkraftgegner demonstrieren gegen Rainer Brüderle.

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) lehnt einen übereilten Ausstieg aus der Kernenergienutzung in Deutschland ab. Zum "Nulltarif" gehe das nicht.

“Die Energiewende muss zügig kommen, sie muss aber machbar und

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sicher sein“, sagte Brüderle der “Bild“-Zeitung (Onlineausgabe). Die FDP wolle so schnell wie möglich ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien. “Aber wir müssen den Menschen ehrlich sagen: Ohne neue Leitungen wird es nicht gehen. Und vermutlich auch nicht zum Nulltarif“, sagte Brüderle.

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz

Die sieben ältesten deutschen Atomkaftwerke werden für drei Monate abgeschaltet. Bis zum 15. Juni sollen die Reaktoren umfassend auf ihre Sicherheit überprüft werden. Dabei handelt es sich um die folgenden AKWs: © dpa
Biblis A (Hessen) © dpa
Biblis B (Hessen) © dpa
Neckarwestheim 1 (Baden-Württemberg) © dpa
Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) © dpa
Isar 1 (Bayern) © dpa
Unterweser (Niedersachsen) © dpa
Philippsburg (Baden-Württemberg) © dpa

Ohne Parteichef Guido Westerwelle namentlich zu nennen, kritisierte Brüderle das Erscheinungsbild der FDP. Die Partei müsse sich auf das besinnen, was sie bei der vergangenen Bundestagswahl so stark gemacht habe. “Wir brauchen einen klaren Kurs. Gefragt sind unsere Brot- und Butter-Themen: Soziale Marktwirtschaft, Bildung, Bürgerrechte und Steuergerechtigkeit“, sagte Brüderle.

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