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Berlusconi: Mich wählen die Italiener, nicht Frau Merkel

Rom - Einen Monat vor der Parlamentswahl versucht Silvio Berlusconi weiter, in Italien mit Berlin-kritischen Tönen zu punkten. Ein eindeutiger Seitenhieb gegen Mario Monti.

„Um zu regieren, habe ich die Zustimmung der Wähler erbeten und erhalten, nicht die der Frau Merkel“, erklärte der Ex-Premier in einem Interview des Monatsmagazins „Pocket“. Er meinte damit, der scheidende Regierungschef Mario Monti habe die Kanzlerin wohl um Konsens zu seiner Regierung ersucht.

Sollte er die Bundeskanzlerin nach einer gewonnenen Wahl als Regierungschef oder Minister wiedertreffen, wisse diese bereits, dass sich die „Musik“ in Rom geändert habe, so Berlusconi am Dienstag. Im Wahlkampf hatte er bereits mit einer Reihe Berlin-kritischer Äußerungen in Italien um Wählerstimmen geworben.

dpa

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