Waren es die zwei Radfahrer?

Sah Bahnarbeiter NSU-Täter vor Polizistenmord?

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Beamte der Spurensicherung arbeiten im Jahr 2007 am Tatort auf der Theresienwiese in Heilbronn an dem Tatort, an dem zuvor eine Polizeibeamtin getötet und ein weiterer Beamter schwer verletzt wurde.

München  - Ein Bahnarbeiter hat möglicherweise vor dem Mordanschlag des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) auf zwei Polizisten in Heilbronn die beiden Attentäter beobachtet.

Auf einem Radweg an den Bahngleisen seien ihm zwei Radfahrer aufgefallen, sagte der 67-Jährige am Dienstag im NSU-Prozess in München. Sie hätten Radfahrerkleidung und Helme getragen und sich angeregt unterhalten.

„Von dem Punkt, wo die beiden Radfahrern gestanden haben, kann man den Tatort gut eingesehen“, sagte der mittlerweile pensionierte Mann. Kurze Zeit später habe er einen Schlag gehört. „Wir haben gedacht, dass es einem Auto einen Reifen rausgehauen hat.“

Der Anklage zufolge haben die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den Anschlag auf zwei Polizisten im April 2007 Heilbronn verübt. Die Polizistin Michèle Kiesewetter  starb noch am Tatort; ihr Kollege, der mit ihr im Streifenwagen saß, überlebte trotz eines Kopfschusses.

dpa

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