Ausweitung von Euro-Fonds braucht Zeit

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Brüssel - Die Ausweitung des Rettungsfonds für klamme Eurostaaten braucht noch Zeit. Das liegt an der Technik. Aber es scheint auch nicht zu eilen, denn am Bedarf der Länder habe sich nichts geändert.

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“Es wird noch Wochen oder Monate brauchen, um die Art und Weise der Aufstockung technisch zu klären“, sagte der österreichische Finanzminister Josef Pröll am Dienstag in Brüssel nach Beratungen mit seinen europäischen Amtskollegen. “Es hat sich am Bedarf von Ländern nichts unmittelbar geändert“, sagte Pröll, der auch Vizekanzler seines Landes ist. Bisher nimmt nur Irland Milliardenhilfen aus dem Fonds in Anspruch.

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Die Staats- und Regierungschefs der Euroländer hatten in der vergangenen Woche entschieden, dass der Fonds künftig 440 Milliarden Euro ausleihen kann, bisher sind es de facto nur 250 Milliarden Euro. “Wir wollen auf Nummer Sicher gehen als Signal für die Finanzmärkte.“ Pröll sagte, es solle ein Paket geben, “bei dem keine Fragen offen bleiben“.

Laut Pröll wird der Garantierahmen für die Aufstockung des EFSF-Fonds angehoben. Für Deutschland würde dies laut Experten eine Erhöhung der derzeitigen Höchstgrenze auf rund 200 Milliarden Euro nach 123 Milliarden Euro bedeuten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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