Außenministerium in Wien von Hackern attackiert

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Wien - Computer des österreichischen Außenministeriums sind Anfang September von Hackern attackiert worden.

Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte der Nachrichtenagentur APA am Freitagabend einen entsprechenden Zeitungsbericht. Offenbar stecke China hinter dem Angriff, hieß es. Beweise dafür gebe es aber nicht, teilten Kreise des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) mit.

Die Attacke zielte den Angaben zufolge auf den Server des Außenministeriums: Hacker hätten die Firewall durchbrochen, wobei aber Alarm ausgelöst wurde. So konnte rechtzeitig verhindert werden, dass Daten nach außen gingen.

“Seit einem Jahr greifen Hacker gezielt Außenministerien in Europa an“, sagte ein Beamter. Man habe die Funktionsweise gekannt, mit der sich die Hacker in das Netzwerk einschleichen, und sei vorbereitet gewesen. In diplomatischen Kreisen hieß es, derartige Hackerangriffe seien ein “Phänomen der Zeit“. In der Vergangenheit habe es bereits mehrere Attacken auf Computer europäischer Regierungsstellen gegeben, unter anderem in der Schweiz. Österreich arbeite in diesem Fall eng mit dem Schweizer Geheimdienst zusammen.

dpa

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